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	<title>Kommentare zu: TV-Tipp für alle Deutschen und Deutschinnen</title>
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	<description>Common Nonsense</description>
	<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 11:11:46 +0000</pubDate>
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		<title>Von: VJ und Dokus</title>
		<link>http://www.textro.com/2005/10/23/ultimativer-tv-tipp/#comment-92</link>
		<dc:creator>VJ und Dokus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2006 20:07:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.textro.com/?p=53#comment-92</guid>
		<description>Inhaltsverzeichnis:

EinfÃ¼hrung

I. Theoretische und methodische Grundlagen:
1.	Rainer Banse: Partnerschaftsdiagnostik (ziG)
2.	Friedrich LÃ¶sel und Doris Bender: Theorien und Modelle der Paarbeziehung (ziG)

II. Einflussfaktoren auf Partnerschaften:
3.	Beate KÃ¼pper: Was unterscheidet Singles und Paare?
4.	Peter Kaiser: Transgenerationale Interaktion und Partnerschaft
5.	StÃ¶cker, Strasser, Winter: Bindung und PartnerschaftsreprÃ¤sentation
6.	Franz Josef Neyer: PersÃ¶nlichkeit und Partnerschaft (ziG)
7.	Kurt Hahlweg und Guy Bodenmann: Universelle u indizierte PrÃ¤vention von BeziehungsstÃ¶rungen (ziG)

III. Inhalt und Prozesse: 
8.	Klaus Schneewind und Eva Wunderer: Prozessmodelle der Partnerschaftsentwicklung (ziG)
9.	Hans Werner Bierhoff: Dimensionen enger Beziehungen (ziG)
10.	Ina Grau: Emotionale NÃ¤he
11.	Elke Rohmann: Fairness in Beziehungen
12.	Georg Felser: Wahrnehmung und Kognitionen in Partnerschaften (ziG)
13.	Bernhard Kalicki: Attributionen in Partnerschaften

IV. Konflikt und Trennung: 
14.	Bender und LÃ¶sel: KohÃ¤renzsinn und andere PersÃ¶nlichkeitsmerkmale als protektive Faktoren der EhequalitÃ¤t (ziG)
15.	Ina Grau und Jens Kersting: Paarkonflikt und Trennung
16.	Astrid SchÃ¼tz und Lasse Hoge: Schuldzuschreibungen in Partnerschaften
17.	Guy Bodemann: Die Bedeutung von Stress fÃ¼r die Partnerschaft (ziG)
18.	Wolfgang Beelmann und Ulrich Schmidt-Denter: Auswirkungen von Scheidungen (ziG) 

V. Ausblick
19.	Neuere Entwicklungen in der Partnerschaftsforschung: Wechselwirkungen zwischen Telkommunikation und Paarbeziehung</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Inhaltsverzeichnis:</p>
<p>EinfÃ¼hrung</p>
<p>I. Theoretische und methodische Grundlagen:<br />
1.	Rainer Banse: Partnerschaftsdiagnostik (ziG)<br />
2.	Friedrich LÃ¶sel und Doris Bender: Theorien und Modelle der Paarbeziehung (ziG)</p>
<p>II. Einflussfaktoren auf Partnerschaften:<br />
3.	Beate KÃ¼pper: Was unterscheidet Singles und Paare?<br />
4.	Peter Kaiser: Transgenerationale Interaktion und Partnerschaft<br />
5.	StÃ¶cker, Strasser, Winter: Bindung und PartnerschaftsreprÃ¤sentation<br />
6.	Franz Josef Neyer: PersÃ¶nlichkeit und Partnerschaft (ziG)<br />
7.	Kurt Hahlweg und Guy Bodenmann: Universelle u indizierte PrÃ¤vention von BeziehungsstÃ¶rungen (ziG)</p>
<p>III. Inhalt und Prozesse:<br />
8.	Klaus Schneewind und Eva Wunderer: Prozessmodelle der Partnerschaftsentwicklung (ziG)<br />
9.	Hans Werner Bierhoff: Dimensionen enger Beziehungen (ziG)<br />
10.	Ina Grau: Emotionale NÃ¤he<br />
11.	Elke Rohmann: Fairness in Beziehungen<br />
12.	Georg Felser: Wahrnehmung und Kognitionen in Partnerschaften (ziG)<br />
13.	Bernhard Kalicki: Attributionen in Partnerschaften</p>
<p>IV. Konflikt und Trennung:<br />
14.	Bender und LÃ¶sel: KohÃ¤renzsinn und andere PersÃ¶nlichkeitsmerkmale als protektive Faktoren der EhequalitÃ¤t (ziG)<br />
15.	Ina Grau und Jens Kersting: Paarkonflikt und Trennung<br />
16.	Astrid SchÃ¼tz und Lasse Hoge: Schuldzuschreibungen in Partnerschaften<br />
17.	Guy Bodemann: Die Bedeutung von Stress fÃ¼r die Partnerschaft (ziG)<br />
18.	Wolfgang Beelmann und Ulrich Schmidt-Denter: Auswirkungen von Scheidungen (ziG) </p>
<p>V. Ausblick<br />
19.	Neuere Entwicklungen in der Partnerschaftsforschung: Wechselwirkungen zwischen Telkommunikation und Paarbeziehung</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: VJ und Dokus</title>
		<link>http://www.textro.com/2005/10/23/ultimativer-tv-tipp/#comment-91</link>
		<dc:creator>VJ und Dokus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2006 20:07:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.textro.com/?p=53#comment-91</guid>
		<description>19. Neuere Entwicklungen in der Partnerschaftsforschung: Wechselwirkung zwischen Telekommunikation und Paarbeziehung: ND
19.1. VerÃ¤nderung herkÃ¶mmlicher Paarbeziehungen durch Telekommunikation
19.1.1. Kennen lernen im persÃ¶nlichen Umfeld Schriftliche Telekommunikation begÃ¼nstigt gegenÃ¼ber dem persÃ¶nlichen GesprÃ¤ch eine Enthemmung im Sinne beschleunigter Selbstoffenbarung und gesteigerter emotionaler Zuwendung, die beziehungsstiftend wirken kann. Endet das GlÃ¼ckserleben in der Paarbeziehung, so steht auch die Beziehung zur Disposition. Die postmoderne Paarbeziehung ist eine Liebesbeziehung, die trotz romantischer Liebesideale immer hÃ¤ufiger als zeitlich befristet akzeptiert wird.  19.1.2. Binnenkommunikation Mobilkommunikation und die damit einhergehende zeit und ortsflexible Erreichbarkeit kann sich fÃ¼r Paare ambivalent auswirken und zwar auf instrumenteller Ebene (ZB Koordination versus Kontrolle) ebenso wie auf expressiver Ebene (emotionale NÃ¤he versus emotionale AbhÃ¤ngigkeit). Negative Botschaften werden lieber medial Ã¼bermittelt. 19.1.3. AuÃŸenkommunikation:  Man spricht von virtuellen, Online-, Cyber-, Netz-, oder Internet Beziehungen als einer Teilgruppe von sozialen Beziehungen, bei denen Erstkontakt und wichtige folgende Kontakte mediatisiert stattfinden (typischerweise per e - mail, Instant Messanging, Chat, Handy, Telefonat). Und die Beteiligten sich nicht Â– oder allenfalls sehr selten treffen). 
19.2. Entstehen neuer Paarbeziehungen durch Telekommunikation:
19.2.1. Partnerwahl im medialen Kontext: Serielle Monogamie ist zur Norm geworden, d.h. Menschen suchen mehrfach im Leben einen neuen exklusiven Liebespartner. Der Kontaktradius wird durch mediale Kommunikation maÃŸgeblich erweitert, zudem begÃ¼nstigt eine anonymisierbarer enthemmter Austausch ein intimes Kennen lernen. Es wird als groÃŸer Vorteil erlebt, dass visuelle und akustische Kontrolle im Netz entfallen. Nicht die AttraktivitÃ¤t zÃ¤hlt sondern die kommunikative Ãœbereinstimmung. Bei der Wahl eines neuen Kommunikationspartners im Netz spielen kÃ¶rperliche AttraktivitÃ¤t sowie rÃ¤umliche und soziale NÃ¤he als Kontaktfilter eine geringere Rolle. Schriftsprachliche Kompetenz, kommunikative Ãœbereinstimmung und der imaginative Reiz des Unbekannten treten insbesondere beim beilÃ¤ufigen Kennen lernen in unterschiedlichen Online Gruppen in den Vordergrund. 19.2.2. Beziehungsentwicklung: Personen, die sich im Netz kennen gelernt haben, kÃ¶nnen eine Online Paarbeziehung etablieren, indem sie auf medialem Wege IntimitÃ¤t, Leidenschaft und Verbindlichkeit ausdrÃ¼cken. Langfristig werden viele Online Beziehungen Ã¼ber eine Abfolge von Medienwechseln hinweg in reale Beziehungen mit Face to Face Kontakten (Fernbeziehungen, Lebensgemeinschaft) transformiert. Sofern Sie nicht an den neuen Informationen und Interaktionserfordernissen des jeweiligen MedienÃ¼bergangs scheitern. Eine generelle Bindungsunwilligkeit ist Cyber Liebenden nicht vorzuwerfen. Fehlt: www.parship.de Â…..
19.2.3. Beziehungsfunktionen:  
19.3. Diskurse Ã¼ber Paarbeziehungen durch Telekommunikation:
19.3.1. Private Dokumentation: Die Manifestation intimer Kommunikation in archivierbarer und exakt quantifizierbarer digitaler Form schafft neue Indikatoren fÃ¼r paarbezogenes Engagement. 
19.3.2. Ã–ffentliche Dokumentation:  Heute bieten die klassischen Massenmedien (Zeitung /Zeitschriften/Radieo/Fernsehen) zunehmend spezielle Formate fÃ¼r die VerÃ¶ffentlichung bzw. Inszenierung von privaten Beziehungserfahrungen. Zudem finden sich in den neuen online Medien zahlreiche Plattformen fÃ¼r die Ã¶ffentliche Dokumentation und Diskussion von Paarbeziehungen. 19.3.3. Peer Beratung 
19.4. Perspektiven fÃ¼r die zukÃ¼nftige Forschung
19.4.1. InterdisziplinaritÃ¤t
Soziologie, Sozialpsychologie, Kommunikationswissenschaft, 
19.4.2. Online und Offline Methoden
www.online-forschung.de grÃ¶ÃŸere Ã–konomie; 
19.4.3. Offene Forschungsfragen:
Wenige empirische Studien; ; kaum LÃ¤ngsschnittuntersuchungen die EntwicklungsverlÃ¤ufe von Cyberbeziehungen nachzeichnen, inklusive ihrer Integration ins soziale Netzwerk.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>19. Neuere Entwicklungen in der Partnerschaftsforschung: Wechselwirkung zwischen Telekommunikation und Paarbeziehung: ND<br />
19.1. VerÃ¤nderung herkÃ¶mmlicher Paarbeziehungen durch Telekommunikation<br />
19.1.1. Kennen lernen im persÃ¶nlichen Umfeld Schriftliche Telekommunikation begÃ¼nstigt gegenÃ¼ber dem persÃ¶nlichen GesprÃ¤ch eine Enthemmung im Sinne beschleunigter Selbstoffenbarung und gesteigerter emotionaler Zuwendung, die beziehungsstiftend wirken kann. Endet das GlÃ¼ckserleben in der Paarbeziehung, so steht auch die Beziehung zur Disposition. Die postmoderne Paarbeziehung ist eine Liebesbeziehung, die trotz romantischer Liebesideale immer hÃ¤ufiger als zeitlich befristet akzeptiert wird.  19.1.2. Binnenkommunikation Mobilkommunikation und die damit einhergehende zeit und ortsflexible Erreichbarkeit kann sich fÃ¼r Paare ambivalent auswirken und zwar auf instrumenteller Ebene (ZB Koordination versus Kontrolle) ebenso wie auf expressiver Ebene (emotionale NÃ¤he versus emotionale AbhÃ¤ngigkeit). Negative Botschaften werden lieber medial Ã¼bermittelt. 19.1.3. AuÃŸenkommunikation:  Man spricht von virtuellen, Online-, Cyber-, Netz-, oder Internet Beziehungen als einer Teilgruppe von sozialen Beziehungen, bei denen Erstkontakt und wichtige folgende Kontakte mediatisiert stattfinden (typischerweise per e - mail, Instant Messanging, Chat, Handy, Telefonat). Und die Beteiligten sich nicht Â– oder allenfalls sehr selten treffen).<br />
19.2. Entstehen neuer Paarbeziehungen durch Telekommunikation:<br />
19.2.1. Partnerwahl im medialen Kontext: Serielle Monogamie ist zur Norm geworden, d.h. Menschen suchen mehrfach im Leben einen neuen exklusiven Liebespartner. Der Kontaktradius wird durch mediale Kommunikation maÃŸgeblich erweitert, zudem begÃ¼nstigt eine anonymisierbarer enthemmter Austausch ein intimes Kennen lernen. Es wird als groÃŸer Vorteil erlebt, dass visuelle und akustische Kontrolle im Netz entfallen. Nicht die AttraktivitÃ¤t zÃ¤hlt sondern die kommunikative Ãœbereinstimmung. Bei der Wahl eines neuen Kommunikationspartners im Netz spielen kÃ¶rperliche AttraktivitÃ¤t sowie rÃ¤umliche und soziale NÃ¤he als Kontaktfilter eine geringere Rolle. Schriftsprachliche Kompetenz, kommunikative Ãœbereinstimmung und der imaginative Reiz des Unbekannten treten insbesondere beim beilÃ¤ufigen Kennen lernen in unterschiedlichen Online Gruppen in den Vordergrund. 19.2.2. Beziehungsentwicklung: Personen, die sich im Netz kennen gelernt haben, kÃ¶nnen eine Online Paarbeziehung etablieren, indem sie auf medialem Wege IntimitÃ¤t, Leidenschaft und Verbindlichkeit ausdrÃ¼cken. Langfristig werden viele Online Beziehungen Ã¼ber eine Abfolge von Medienwechseln hinweg in reale Beziehungen mit Face to Face Kontakten (Fernbeziehungen, Lebensgemeinschaft) transformiert. Sofern Sie nicht an den neuen Informationen und Interaktionserfordernissen des jeweiligen MedienÃ¼bergangs scheitern. Eine generelle Bindungsunwilligkeit ist Cyber Liebenden nicht vorzuwerfen. Fehlt: <a href="http://www.parship.de" rel="nofollow">http://www.parship.de</a> Â…..<br />
19.2.3. Beziehungsfunktionen:<br />
19.3. Diskurse Ã¼ber Paarbeziehungen durch Telekommunikation:<br />
19.3.1. Private Dokumentation: Die Manifestation intimer Kommunikation in archivierbarer und exakt quantifizierbarer digitaler Form schafft neue Indikatoren fÃ¼r paarbezogenes Engagement.<br />
19.3.2. Ã–ffentliche Dokumentation:  Heute bieten die klassischen Massenmedien (Zeitung /Zeitschriften/Radieo/Fernsehen) zunehmend spezielle Formate fÃ¼r die VerÃ¶ffentlichung bzw. Inszenierung von privaten Beziehungserfahrungen. Zudem finden sich in den neuen online Medien zahlreiche Plattformen fÃ¼r die Ã¶ffentliche Dokumentation und Diskussion von Paarbeziehungen. 19.3.3. Peer Beratung<br />
19.4. Perspektiven fÃ¼r die zukÃ¼nftige Forschung<br />
19.4.1. InterdisziplinaritÃ¤t<br />
Soziologie, Sozialpsychologie, Kommunikationswissenschaft,<br />
19.4.2. Online und Offline Methoden<br />
<a href="http://www.online-forschung.de" rel="nofollow">http://www.online-forschung.de</a> grÃ¶ÃŸere Ã–konomie;<br />
19.4.3. Offene Forschungsfragen:<br />
Wenige empirische Studien; ; kaum LÃ¤ngsschnittuntersuchungen die EntwicklungsverlÃ¤ufe von Cyberbeziehungen nachzeichnen, inklusive ihrer Integration ins soziale Netzwerk.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: VJ und Dokus</title>
		<link>http://www.textro.com/2005/10/23/ultimativer-tv-tipp/#comment-90</link>
		<dc:creator>VJ und Dokus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2006 20:06:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.textro.com/?p=53#comment-90</guid>
		<description>18.Auswirkungen von Scheidungen von WB und USD
18.1. Ehescheidung als Kritisches Lebensereignis: 
- Lebensereignisse werden dann als normativ bezeichnet, wenn sie innerhalb einer 
	Population mit groÃŸer Wahrscheinlichkeit auftreten und mehr  oder weniger 
alternormiert sind (Schuleintritt, Heirat, Pensionierung). Davon zu unterscheiden sind Ereignisse, die relativ unabhÃ¤ngig von historischen und altersmÃ¤ÃŸigen Zeitpunkten eintreten und mit denen nur relativ wenige Menschen konfrontiert werden. 
- Die Eheliche Trennung ist ein nicht normatives kritisches Lebensereignis. 
18.2. Ehescheidung als Ãœbergnang-/Transitionsprozess
-Reorganisationmodell: Die Ehescheidung wird nicht lÃ¤nger als ein einmaliges traumatisches Ereignis betrachtet, sondern als dynamischer lang anhaltender Prozess. 
- Familiy Transition Ansatz: Konzept von ÃœbergÃ¤ngen im Familienentwicklungsprozess, in welchem neben Ã¤uÃŸeren UmweltverÃ¤nderungen insbesondere die intrapsychischen VerÃ¤nderungsprozesse sowie soziale Reorganisationsprozesse BerÃ¼cksichtigung finden. 
- Hypothese der Akzentuierung: In Phasen sozialen Wandels werden keine vÃ¶llig neuen Verhaltensweisen und PersÃ¶nlichkeitsverÃ¤nderungen ausgelÃ¶st, sondern bereits bestehende persÃ¶nlichkeitsspezifische Tendenzen werden verstÃ¤rkt und die Unterschiede zwischen Personen akzentuiert. 
18.3. Scheidungsbedingte VerÃ¤nderungen und Belastungen in zentralen Lebensbereichen
18.3.1. Das Spektrum potentieller Belastungen
	Eine Trennung kann auch eine Chance fÃ¼r einen individuellen Neuanfang darstellen. 
18.3.2. Beziehungen und Kontakte zum Ex Ehepartner: 
18.3.3. Beziehungen der Ex Ehepartner zu den Kindern:
	- In der ersten Zeit nach der Scheidung erweist sich gerade die Mutter Kind Beziehung 
 	als instabil und zum Teil erheblich gestÃ¶rt. 
-	Geschiedene MÃ¼tter pflegen ihren Kindern gegenÃ¼ber eine eher egalitÃ¤re Beziehung.
-	VÃ¤ter erleben den Umstand, Ihr Kind nur noch in einem zeitlich begrenzten Rahmen zu sehen, als sehr belastend. 
-	ÃœberhÃ¶te Freizeit- und UnterhaltungsaktivitÃ¤ten sind auf Dauer belastend. 
18.3.4. Freundschaftsbeziehungen und Freizeitbereiche
	- MÃ¼tter ohne BerufstÃ¤tigkeit leiden besonders unter Einsamekeit und Isolation
- Die QualitÃ¤t einer neuen intimen Beziehung und nicht die QuantitÃ¤t sexueller  
 Kontakte in der Zeit nach der ehelichen Trennung erweist sich demzufolge als ein 
 bedeutsamer Faktor bei der BewÃ¤ltigung der Nachscheidungsphase. 
18.3.5. Belastungen im Bereich praktischer Alltagsaufgaben
- Eine Normalisierung des Lebensrythmus scheint erst ca. zwei Jahre nach der  
 Scheidung einzusetzen
- Ale ein weiterer Problembereich bei den VÃ¤tern, vor allem bei MÃ¤nnern aus Ehen mit einer traditionellen Rollenaufteilung, erweist sich die Organisation des eigenen Haushalts nach der Trennung. 
18.3.6. Belastungen auf der juristischen und finanziellen Ebene: 
	- Bei vielen MÃ¤nnern und Frauen sink im Zuge der Trennung / Scheidung der 
 	Lebensstandart.
-	Etwa ein Viertel der Personengruppe lebt nach einer ehelichen Trennung von der Sozialhilfe, und dies Â– wie eine Langzeitstudie verdeutlicht Â– Ã¼ber einen recht langen Zeitraum hinweg. 
18.4. AnpassungsverlÃ¤ufe nach einer ehelichen Trennung: 
18.5. Unterschiedliche Gestaltung nachehelicher Paarbeziehung in ihrer Bedeutung fÃ¼r die kindliche Entwicklung
- Die QualitÃ¤t der Beziehung zwischen  getrennt lebenden Eltern zÃ¤hlt zu den bedeutsamsten PrÃ¤dikatioren fÃ¼r die Entwicklung des Kindes in der Zeit nach der ehelichen Trennung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>18.Auswirkungen von Scheidungen von WB und USD<br />
18.1. Ehescheidung als Kritisches Lebensereignis:<br />
- Lebensereignisse werden dann als normativ bezeichnet, wenn sie innerhalb einer<br />
	Population mit groÃŸer Wahrscheinlichkeit auftreten und mehr  oder weniger<br />
alternormiert sind (Schuleintritt, Heirat, Pensionierung). Davon zu unterscheiden sind Ereignisse, die relativ unabhÃ¤ngig von historischen und altersmÃ¤ÃŸigen Zeitpunkten eintreten und mit denen nur relativ wenige Menschen konfrontiert werden.<br />
- Die Eheliche Trennung ist ein nicht normatives kritisches Lebensereignis.<br />
18.2. Ehescheidung als Ãœbergnang-/Transitionsprozess<br />
-Reorganisationmodell: Die Ehescheidung wird nicht lÃ¤nger als ein einmaliges traumatisches Ereignis betrachtet, sondern als dynamischer lang anhaltender Prozess.<br />
- Familiy Transition Ansatz: Konzept von ÃœbergÃ¤ngen im Familienentwicklungsprozess, in welchem neben Ã¤uÃŸeren UmweltverÃ¤nderungen insbesondere die intrapsychischen VerÃ¤nderungsprozesse sowie soziale Reorganisationsprozesse BerÃ¼cksichtigung finden.<br />
- Hypothese der Akzentuierung: In Phasen sozialen Wandels werden keine vÃ¶llig neuen Verhaltensweisen und PersÃ¶nlichkeitsverÃ¤nderungen ausgelÃ¶st, sondern bereits bestehende persÃ¶nlichkeitsspezifische Tendenzen werden verstÃ¤rkt und die Unterschiede zwischen Personen akzentuiert.<br />
18.3. Scheidungsbedingte VerÃ¤nderungen und Belastungen in zentralen Lebensbereichen<br />
18.3.1. Das Spektrum potentieller Belastungen<br />
	Eine Trennung kann auch eine Chance fÃ¼r einen individuellen Neuanfang darstellen.<br />
18.3.2. Beziehungen und Kontakte zum Ex Ehepartner:<br />
18.3.3. Beziehungen der Ex Ehepartner zu den Kindern:<br />
	- In der ersten Zeit nach der Scheidung erweist sich gerade die Mutter Kind Beziehung<br />
 	als instabil und zum Teil erheblich gestÃ¶rt.<br />
-	Geschiedene MÃ¼tter pflegen ihren Kindern gegenÃ¼ber eine eher egalitÃ¤re Beziehung.<br />
-	VÃ¤ter erleben den Umstand, Ihr Kind nur noch in einem zeitlich begrenzten Rahmen zu sehen, als sehr belastend.<br />
-	ÃœberhÃ¶te Freizeit- und UnterhaltungsaktivitÃ¤ten sind auf Dauer belastend.<br />
18.3.4. Freundschaftsbeziehungen und Freizeitbereiche<br />
	- MÃ¼tter ohne BerufstÃ¤tigkeit leiden besonders unter Einsamekeit und Isolation<br />
- Die QualitÃ¤t einer neuen intimen Beziehung und nicht die QuantitÃ¤t sexueller<br />
 Kontakte in der Zeit nach der ehelichen Trennung erweist sich demzufolge als ein<br />
 bedeutsamer Faktor bei der BewÃ¤ltigung der Nachscheidungsphase.<br />
18.3.5. Belastungen im Bereich praktischer Alltagsaufgaben<br />
- Eine Normalisierung des Lebensrythmus scheint erst ca. zwei Jahre nach der<br />
 Scheidung einzusetzen<br />
- Ale ein weiterer Problembereich bei den VÃ¤tern, vor allem bei MÃ¤nnern aus Ehen mit einer traditionellen Rollenaufteilung, erweist sich die Organisation des eigenen Haushalts nach der Trennung.<br />
18.3.6. Belastungen auf der juristischen und finanziellen Ebene:<br />
	- Bei vielen MÃ¤nnern und Frauen sink im Zuge der Trennung / Scheidung der<br />
 	Lebensstandart.<br />
-	Etwa ein Viertel der Personengruppe lebt nach einer ehelichen Trennung von der Sozialhilfe, und dies Â– wie eine Langzeitstudie verdeutlicht Â– Ã¼ber einen recht langen Zeitraum hinweg.<br />
18.4. AnpassungsverlÃ¤ufe nach einer ehelichen Trennung:<br />
18.5. Unterschiedliche Gestaltung nachehelicher Paarbeziehung in ihrer Bedeutung fÃ¼r die kindliche Entwicklung<br />
- Die QualitÃ¤t der Beziehung zwischen  getrennt lebenden Eltern zÃ¤hlt zu den bedeutsamsten PrÃ¤dikatioren fÃ¼r die Entwicklung des Kindes in der Zeit nach der ehelichen Trennung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: VJ und Dokus</title>
		<link>http://www.textro.com/2005/10/23/ultimativer-tv-tipp/#comment-89</link>
		<dc:creator>VJ und Dokus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2006 20:05:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.textro.com/?p=53#comment-89</guid>
		<description>17. Die Bedeutung von Stress fÃ¼r die Partnerschaft; GB
17.1. Erweiterung des Stress- und Copingkonzepts Lazarus und Folkmann, 1984, erklÃ¤ren mit dem transaktionalen Ansatz, als Wechselspiel zwischen Anforderungen an eine Person und ihren perzipierten Ressourcen, mit diesen umzugehen. Das von Bodenmann, 2000, u. a. festgestellte soziale Defizit der Stress- und Copingforschung wird durch Begriffe wie dyadischer, familiÃ¤rer und sozialer Stress beseitigt.
17.2. Soziale Definition von Stress: Sozialer Stress kann dahingehend definiert werden, dass mehrere Personen vom gleichen Stressereignis betroffen sind und dieses in gemeinsamen und koordinierten CopingbemÃ¼hungen zu bewÃ¤ltigen versuchen. Solche kollektiven Stressoren kÃ¶nnen kritische Lebensereignisse wie Naturkatastrophen (Erdbeben/Ãœberschwemmungen/Â…), traumatische Gruppenerfahrungen (FlugzeugentfÃ¼hrung/..), grÃ¶ÃŸere Gemeinschaften betreffende aversive Ã¶konomische Bedingungen (Massenentlassungen/Arbeitslosenquote/) oder Anforderungen an eine Gruppe (schwierig zu lÃ¶sende Arbeitsaufgabe). 17.2.1. Stress in Partnerschaften: Bodenmann unterscheidet vier Typen von Stress: a)individuellen S bei nur einem Partner b)individuellen Stress bei beiden Partnern unabhÃ¤ngig voneinander c)individuellen Stress, der beide Partner am selben Ort, aber in unterschiedlichem MaÃŸe betrifft d) dyadischen Stress, der beide Partner gleichermaÃŸen betrifft, wie die Geburt eines Kindes. Interessant ist auch der Prozess der Kontaminierung und des Einbezugs verschiedener Systeme in AbhÃ¤ngigkeit des Zeitpunkts und des Belastungsgrades. 
17.3.Soziale Formen des Copings: Man kann die Betroffenheit vom Stressereignis differenzieren (hoch Â– niedrig; hohe IntimitÃ¤t Â– niedrige IntimitÃ¤t) was 4 Quadrate wie familiÃ¤res C, Gruppen C, UnterstÃ¼tzung d Freunde, Empathie versus 3ten. Man kann die individuellen CbeitrÃ¤ge den dyadischen CB gegenÃ¼berstellen und fragen ob die individuelle HomÃ¶ostase wiederhergestellt werden soll oder die dyadische.  17.3.1. Dyadisches oder partnerschaftliches Coping: Das beziehungsbezogene C von Coyne und Smith (1991, 1994) , das empathische C von DeLongis und OÂ’Brien (1990) und das dyadische Coping von Bodenmann (2000). Dyadisches Coping wird meist flankierend zu individuellen BewÃ¤ltigungsbemÃ¼hungen eingesetzt oder wird dann in Anspruch genommen, wenn die eigenen Copingressourcen zur BewÃ¤ltigung  nicht ausreichen. 
17.4. Wie kommt es zu Trennung und Scheidung und welche Rolle spielt Stress dabei?
Typologie von Scheidungspaaren: - S wegen VerstÃ¤rkererosion und Habituation Â– bessere Alternativen Â– neurotische Partnerwahl Â– psychische LabilitÃ¤t Â– Kompetenzdefiziten. Es zeigt sich, dass KD meist nicht von Anfang an vorliegen, sondern dass sie unter Stress zusammenbrechen. Stress steht damit in der Kausalkette zur ErklÃ¤rung von Partnerschaftskrisen und Scheidung hÃ¤ufig an erster Stelle. 17.4.1. Stress schÃ¤digt das Wir GefÃ¼hl des Paares Stress schrÃ¤nkt die fÃ¼r den Partner und die Partnerschaft verfÃ¼gbare Zeit ein.  17.4.2. Stress zerstÃ¶rt die Partnerschaftliche Kommunikation Stress fÃ¼hrt damit zum einen zu einer Zunahme an NegativitÃ¤t im Interatkionsverhalten, zum anderen zu einem stÃ¤rkeren Egozentrismus und damit einhergehend einer erhÃ¶hten Tendenz zu RÃ¼ckzug und sozialer ZurÃ¼ckweisung des Partners.  17.4.3. Stress schÃ¤digt die Gesundheit (Herz Kreislauf, MagengeschwÃ¼r,Â…)und belastet die Partnerschaft 17.4.4. Stress legt problematische PersÃ¶nlichkeitsaspekte frei: So kÃ¶nnen PersÃ¶nlichkeitsmerkmale wie RigiditÃ¤t, Intoleranz, Ã„ngstlichkeit, Dominanz unter Belastung nicht mehr vertuscht werden. 
17.5. Diagnostische Erfassung von Stress und Coping bei Paaren 17.5.1. Fragebogen: 17.5.2. Ereignisnahe Protokollierung ermÃ¶glicht ein wenig von GedÃ¤chtniseffekten beeinflusste Erfassung des Stresserlebens. Bsp: FASM Family Self Monitoring System, Fragebogen von Bodenmann 17.5.3. Interviews:  Laux und SchÃ¼tz, Stress Coping Interview fÃ¼r Paare von Bodenmann, Â…. 17.5.4. Verhaltensbeobachtung:  SEDC Bodenmann mit vielen Kategorien,  17.5.5. Physiologische und endokrinologische Parameter: 
17.6. Empirische Befunde zur Bedeutung von Stress fÃ¼r die Partnerschaft  17.6.1. Korrelative ZusammenhÃ¤nge zwischen Stress und PartnerschaftsqualitÃ¤t bestehen, negative Korrelationen mittlerer StÃ¤rke; kritische Lebensereignisse sind kaum mit einer niedrigen PartnerschaftsqualitÃ¤t korreliert (sofern man Scheidung und PSkonflikte) herausnimmt. 17.6.2. Prospektive Bedeutung von Stress fÃ¼r den Partnerschaftsverlauf und das Scheidungsrisiko  Bodenmann und Cina untersuchten stabil zufriedene P, stabil unzufriedene P und getrennt/geschiedene Paare. Die letzten beiden Gruppen wiesen mehr Gesamtstress, Partnerschaftsbezogenen Stress und Freizeitstress auf. 17.6.3. Retrospektive Bedeutung von Stress fÃ¼r den Partnerschaftsverlauf und das Scheidungsrisiko aus Sicht von Geschiedenen 49% der Geschiedenen gaben an, dass Stress ein wesentlicher Grund fÃ¼r die Scheidung gewesen sei. 17.6.4. Welche Stressbereiche sind fÃ¼r die Partnerschaft besonders destruktiv Alltag, Beruf, Kinder Finanzen 17.7. Bedeutung des individuellen und dyadischen Copings  Die Tatsache, dass die individuelle StressbewÃ¤ltigung beider Partner fÃ¼r den Verlauf und die QualitÃ¤t einer PB von Bedeutung ist, ist auch deshalb interessant, weil man erkennt, dass auÃŸer den partnerschaftlichen Kompetenzen auch individuelle Fertigkeiten gefÃ¶rdert werden sollten. 17.7.1. Das Zusammenspiel der BewÃ¤ltigungskompetenzen d P ist relevant Ãœbereinstimmung in den gewÃ¤hlten BewÃ¤ltigungsstrategien erhÃ¶ht die Partnerschaftszufriedenheit. 17.7.2. Dyadisches Coping als HauptprÃ¤dikator fÃ¼r ParnterschaftsqualitÃ¤t  Stressreduzierend und wir GefÃ¼hl aufbauend</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>17. Die Bedeutung von Stress fÃ¼r die Partnerschaft; GB<br />
17.1. Erweiterung des Stress- und Copingkonzepts Lazarus und Folkmann, 1984, erklÃ¤ren mit dem transaktionalen Ansatz, als Wechselspiel zwischen Anforderungen an eine Person und ihren perzipierten Ressourcen, mit diesen umzugehen. Das von Bodenmann, 2000, u. a. festgestellte soziale Defizit der Stress- und Copingforschung wird durch Begriffe wie dyadischer, familiÃ¤rer und sozialer Stress beseitigt.<br />
17.2. Soziale Definition von Stress: Sozialer Stress kann dahingehend definiert werden, dass mehrere Personen vom gleichen Stressereignis betroffen sind und dieses in gemeinsamen und koordinierten CopingbemÃ¼hungen zu bewÃ¤ltigen versuchen. Solche kollektiven Stressoren kÃ¶nnen kritische Lebensereignisse wie Naturkatastrophen (Erdbeben/Ãœberschwemmungen/Â…), traumatische Gruppenerfahrungen (FlugzeugentfÃ¼hrung/..), grÃ¶ÃŸere Gemeinschaften betreffende aversive Ã¶konomische Bedingungen (Massenentlassungen/Arbeitslosenquote/) oder Anforderungen an eine Gruppe (schwierig zu lÃ¶sende Arbeitsaufgabe). 17.2.1. Stress in Partnerschaften: Bodenmann unterscheidet vier Typen von Stress: a)individuellen S bei nur einem Partner b)individuellen Stress bei beiden Partnern unabhÃ¤ngig voneinander c)individuellen Stress, der beide Partner am selben Ort, aber in unterschiedlichem MaÃŸe betrifft d) dyadischen Stress, der beide Partner gleichermaÃŸen betrifft, wie die Geburt eines Kindes. Interessant ist auch der Prozess der Kontaminierung und des Einbezugs verschiedener Systeme in AbhÃ¤ngigkeit des Zeitpunkts und des Belastungsgrades.<br />
17.3.Soziale Formen des Copings: Man kann die Betroffenheit vom Stressereignis differenzieren (hoch Â– niedrig; hohe IntimitÃ¤t Â– niedrige IntimitÃ¤t) was 4 Quadrate wie familiÃ¤res C, Gruppen C, UnterstÃ¼tzung d Freunde, Empathie versus 3ten. Man kann die individuellen CbeitrÃ¤ge den dyadischen CB gegenÃ¼berstellen und fragen ob die individuelle HomÃ¶ostase wiederhergestellt werden soll oder die dyadische.  17.3.1. Dyadisches oder partnerschaftliches Coping: Das beziehungsbezogene C von Coyne und Smith (1991, 1994) , das empathische C von DeLongis und OÂ’Brien (1990) und das dyadische Coping von Bodenmann (2000). Dyadisches Coping wird meist flankierend zu individuellen BewÃ¤ltigungsbemÃ¼hungen eingesetzt oder wird dann in Anspruch genommen, wenn die eigenen Copingressourcen zur BewÃ¤ltigung  nicht ausreichen.<br />
17.4. Wie kommt es zu Trennung und Scheidung und welche Rolle spielt Stress dabei?<br />
Typologie von Scheidungspaaren: - S wegen VerstÃ¤rkererosion und Habituation Â– bessere Alternativen Â– neurotische Partnerwahl Â– psychische LabilitÃ¤t Â– Kompetenzdefiziten. Es zeigt sich, dass KD meist nicht von Anfang an vorliegen, sondern dass sie unter Stress zusammenbrechen. Stress steht damit in der Kausalkette zur ErklÃ¤rung von Partnerschaftskrisen und Scheidung hÃ¤ufig an erster Stelle. 17.4.1. Stress schÃ¤digt das Wir GefÃ¼hl des Paares Stress schrÃ¤nkt die fÃ¼r den Partner und die Partnerschaft verfÃ¼gbare Zeit ein.  17.4.2. Stress zerstÃ¶rt die Partnerschaftliche Kommunikation Stress fÃ¼hrt damit zum einen zu einer Zunahme an NegativitÃ¤t im Interatkionsverhalten, zum anderen zu einem stÃ¤rkeren Egozentrismus und damit einhergehend einer erhÃ¶hten Tendenz zu RÃ¼ckzug und sozialer ZurÃ¼ckweisung des Partners.  17.4.3. Stress schÃ¤digt die Gesundheit (Herz Kreislauf, MagengeschwÃ¼r,Â…)und belastet die Partnerschaft 17.4.4. Stress legt problematische PersÃ¶nlichkeitsaspekte frei: So kÃ¶nnen PersÃ¶nlichkeitsmerkmale wie RigiditÃ¤t, Intoleranz, Ã„ngstlichkeit, Dominanz unter Belastung nicht mehr vertuscht werden.<br />
17.5. Diagnostische Erfassung von Stress und Coping bei Paaren 17.5.1. Fragebogen: 17.5.2. Ereignisnahe Protokollierung ermÃ¶glicht ein wenig von GedÃ¤chtniseffekten beeinflusste Erfassung des Stresserlebens. Bsp: FASM Family Self Monitoring System, Fragebogen von Bodenmann 17.5.3. Interviews:  Laux und SchÃ¼tz, Stress Coping Interview fÃ¼r Paare von Bodenmann, Â…. 17.5.4. Verhaltensbeobachtung:  SEDC Bodenmann mit vielen Kategorien,  17.5.5. Physiologische und endokrinologische Parameter:<br />
17.6. Empirische Befunde zur Bedeutung von Stress fÃ¼r die Partnerschaft  17.6.1. Korrelative ZusammenhÃ¤nge zwischen Stress und PartnerschaftsqualitÃ¤t bestehen, negative Korrelationen mittlerer StÃ¤rke; kritische Lebensereignisse sind kaum mit einer niedrigen PartnerschaftsqualitÃ¤t korreliert (sofern man Scheidung und PSkonflikte) herausnimmt. 17.6.2. Prospektive Bedeutung von Stress fÃ¼r den Partnerschaftsverlauf und das Scheidungsrisiko  Bodenmann und Cina untersuchten stabil zufriedene P, stabil unzufriedene P und getrennt/geschiedene Paare. Die letzten beiden Gruppen wiesen mehr Gesamtstress, Partnerschaftsbezogenen Stress und Freizeitstress auf. 17.6.3. Retrospektive Bedeutung von Stress fÃ¼r den Partnerschaftsverlauf und das Scheidungsrisiko aus Sicht von Geschiedenen 49% der Geschiedenen gaben an, dass Stress ein wesentlicher Grund fÃ¼r die Scheidung gewesen sei. 17.6.4. Welche Stressbereiche sind fÃ¼r die Partnerschaft besonders destruktiv Alltag, Beruf, Kinder Finanzen 17.7. Bedeutung des individuellen und dyadischen Copings  Die Tatsache, dass die individuelle StressbewÃ¤ltigung beider Partner fÃ¼r den Verlauf und die QualitÃ¤t einer PB von Bedeutung ist, ist auch deshalb interessant, weil man erkennt, dass auÃŸer den partnerschaftlichen Kompetenzen auch individuelle Fertigkeiten gefÃ¶rdert werden sollten. 17.7.1. Das Zusammenspiel der BewÃ¤ltigungskompetenzen d P ist relevant Ãœbereinstimmung in den gewÃ¤hlten BewÃ¤ltigungsstrategien erhÃ¶ht die Partnerschaftszufriedenheit. 17.7.2. Dyadisches Coping als HauptprÃ¤dikator fÃ¼r ParnterschaftsqualitÃ¤t  Stressreduzierend und wir GefÃ¼hl aufbauend</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: VJ und Dokus</title>
		<link>http://www.textro.com/2005/10/23/ultimativer-tv-tipp/#comment-88</link>
		<dc:creator>VJ und Dokus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2006 20:04:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.textro.com/?p=53#comment-88</guid>
		<description>KohÃ¤renzsinn und andere PersÃ¶nlichkeitsmerkmale als protektive Faktoren der EhequalitÃ¤t von FL
 Mangel an reprÃ¤sentativen Stichproben, wegen ÃœberreprÃ¤sentation oberer Schichten oder Beratungssuchender in der Forschung
14.1. PrÃ¤dikatoren der EhequalitÃ¤t:  Karney und Bradbury fanden 1995 bei einer Langzeitstudie folgende PrÃ¤dikatoren, bei denen ein Effekt von  mindestens r = 0.1 existierte. - : elterl Scheidung, unglÃ¼ckliche Kindheit, Neurotizismus, erlebter Stress, neg. Verhalten des Paares/Mannes/Frau; + = Einkommen des Mannes / Familie, Bildungsgrad, Ã„hnlichkeit der Einstellung, MaskulinitÃ¤t, pos Verhalten des Mannes, frÃ¼here und sexuelle Zufriedenheit; LÃ¶sel Bender fanden folgendes: Der Sence of Coherence nach Antonovsky (1979, 1987) kÃ¶nnte eine zentrale personale Ressource darstellen, die dazu beitrÃ¤t Belastungen in der Ehe zu bewÃ¤ltigen und die Ehezufriedenheit aufrechtzuerhalten. Der SOC besteht aus den Komponenten comprehensibility, manageability und meaningfulness und entwickelt sich  in der Kindheit und Jugend sowie dem frÃ¼hen Erwachsenenalter. Ein starker SOC soll es dem Individuum ermÃ¶glichen, sowohl normative als auch unerwartete Lebenseregnisse erfolgreich zu bewÃ¤ltigen und sinnvoll in sein Leben einzuordnen (Antonovsky 2000). Familien mit einem starken SOC passen sich bei Problemen leichter an und reorganisieren sich nach krisenhaften Zeiten besser. 
14.2. Methode 14.2.1. Stichprobe:  111 Ehepaare, zwischen 45 und 55 Jahren, aus allen Schichten 14.2.2. Messinstrumente: 2-3 stÃ¼ndige Interviews; Problemdiskussion vor laufender Videokamera; Fragebogenbatterie ( PFB, DAS, FPI und EmotionalitÃ¤t, FKK Selbstkonzept und KontrollÃ¼berzeugungen; KohÃ¤renzsinn Antonovsky;Â…) 
14.3.Ergebnisse: 14.3.1. Variablenbezogene Analysen - ZusammenhÃ¤nge mit der EhequalitÃ¤t: KohÃ¤renzsinn nach Antonovsky, Vertrauen nach dem Dyadic Trust Scale, soziale UnterstÃ¼tzung nach Fydrich und Sommer, Paarklima nach Schneewind korrelierten mit r &#62; 0,5. Selbstkonzept und KohÃ¤renzsinn zeigten signifikante ZusammenhÃ¤nge mit der EhequalitÃ¤t des Ehepartners. Interkorrelationen   Bei den Frauen hing InternalitÃ¤t nicht mit sozialer ExternalitÃ¤t und fatalistischer ExternalitÃ¤t zusammen. Der KohÃ¤renzsinn zeigte fÃ¼r beide Geschlechter den hÃ¶chsten Zusammenhang zum Selbstkonzept (pos) und EmotionalitÃ¤t (neg), etwas niedriger zur InternalitÃ¤t (po) und sozialen und fatalistischen ExternalitÃ¤t (neg.). Vergleiche zwischen den Partnern: Die hÃ¶chste Korrelation zwischen den Eheleuten gab es bei der EQ, mittlere bei Selbstkonzept, InternalitÃ¤t und KohÃ¤renzsinn. Die geringste bei EmotionalitÃ¤t. Mulitvariate Analysen: Multivariate Analysen: 





14.3.2. Typologische Analysen:</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>KohÃ¤renzsinn und andere PersÃ¶nlichkeitsmerkmale als protektive Faktoren der EhequalitÃ¤t von FL<br />
 Mangel an reprÃ¤sentativen Stichproben, wegen ÃœberreprÃ¤sentation oberer Schichten oder Beratungssuchender in der Forschung<br />
14.1. PrÃ¤dikatoren der EhequalitÃ¤t:  Karney und Bradbury fanden 1995 bei einer Langzeitstudie folgende PrÃ¤dikatoren, bei denen ein Effekt von  mindestens r = 0.1 existierte. - : elterl Scheidung, unglÃ¼ckliche Kindheit, Neurotizismus, erlebter Stress, neg. Verhalten des Paares/Mannes/Frau; + = Einkommen des Mannes / Familie, Bildungsgrad, Ã„hnlichkeit der Einstellung, MaskulinitÃ¤t, pos Verhalten des Mannes, frÃ¼here und sexuelle Zufriedenheit; LÃ¶sel Bender fanden folgendes: Der Sence of Coherence nach Antonovsky (1979, 1987) kÃ¶nnte eine zentrale personale Ressource darstellen, die dazu beitrÃ¤t Belastungen in der Ehe zu bewÃ¤ltigen und die Ehezufriedenheit aufrechtzuerhalten. Der SOC besteht aus den Komponenten comprehensibility, manageability und meaningfulness und entwickelt sich  in der Kindheit und Jugend sowie dem frÃ¼hen Erwachsenenalter. Ein starker SOC soll es dem Individuum ermÃ¶glichen, sowohl normative als auch unerwartete Lebenseregnisse erfolgreich zu bewÃ¤ltigen und sinnvoll in sein Leben einzuordnen (Antonovsky 2000). Familien mit einem starken SOC passen sich bei Problemen leichter an und reorganisieren sich nach krisenhaften Zeiten besser.<br />
14.2. Methode 14.2.1. Stichprobe:  111 Ehepaare, zwischen 45 und 55 Jahren, aus allen Schichten 14.2.2. Messinstrumente: 2-3 stÃ¼ndige Interviews; Problemdiskussion vor laufender Videokamera; Fragebogenbatterie ( PFB, DAS, FPI und EmotionalitÃ¤t, FKK Selbstkonzept und KontrollÃ¼berzeugungen; KohÃ¤renzsinn Antonovsky;Â…)<br />
14.3.Ergebnisse: 14.3.1. Variablenbezogene Analysen - ZusammenhÃ¤nge mit der EhequalitÃ¤t: KohÃ¤renzsinn nach Antonovsky, Vertrauen nach dem Dyadic Trust Scale, soziale UnterstÃ¼tzung nach Fydrich und Sommer, Paarklima nach Schneewind korrelierten mit r &gt; 0,5. Selbstkonzept und KohÃ¤renzsinn zeigten signifikante ZusammenhÃ¤nge mit der EhequalitÃ¤t des Ehepartners. Interkorrelationen   Bei den Frauen hing InternalitÃ¤t nicht mit sozialer ExternalitÃ¤t und fatalistischer ExternalitÃ¤t zusammen. Der KohÃ¤renzsinn zeigte fÃ¼r beide Geschlechter den hÃ¶chsten Zusammenhang zum Selbstkonzept (pos) und EmotionalitÃ¤t (neg), etwas niedriger zur InternalitÃ¤t (po) und sozialen und fatalistischen ExternalitÃ¤t (neg.). Vergleiche zwischen den Partnern: Die hÃ¶chste Korrelation zwischen den Eheleuten gab es bei der EQ, mittlere bei Selbstkonzept, InternalitÃ¤t und KohÃ¤renzsinn. Die geringste bei EmotionalitÃ¤t. Mulitvariate Analysen: Multivariate Analysen: </p>
<p>14.3.2. Typologische Analysen:</p>
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	</item>
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		<title>Von: VJ und Dokus</title>
		<link>http://www.textro.com/2005/10/23/ultimativer-tv-tipp/#comment-87</link>
		<dc:creator>VJ und Dokus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2006 20:03:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.textro.com/?p=53#comment-87</guid>
		<description>12. Wahrnehmung und Kognition in Partnerschaften von GF 
12.1. Theoretisches Rahmenkonzept: Alles in der PS, was die Deutung d sozialen Umwelt bzw. der subjektive Anteil in einem Urteil / einer Wahrnehmung. 12.2. Methodische VorÃ¼berlegungen: dyadische Daten  liegen vor, wenn DatensÃ¤tze verschiedener Individuen paarweise zusammengehÃ¶ren und daher keine unabhÃ¤ngige Messungen bilden. Ein typisches Beispiel sind die Daten von verheirateten Paaren oder Zwillingen. DD liegen vor, wenn zwei Urteiler paarweise Ã¼ber den selben Gegenstand urteilen, der beurteilte Gegenstand aber fÃ¼r jedes Urteilerpaar im Datensatz ein anderer wÃ¤re(ZB Vorgesetzter und Mitarbeiter beurteilen die Arbeitsleistung des Mitarbeiters). Bsp.: G soll vorhersagen, wie sich seine Partnerin DD anhand einiger Merkmalsliste charakterisiert. Unterschiedliche Ratings entstehen. Der umfassendste LÃ¶sungsvorschlag zur Entflechtung der Rating Komponenten stammt von Kenny (1994). Das Niveau valenter Ratings ist auch ein MaÃŸ fÃ¼r die PositivitÃ¤t, mit der eine Person beurteilt wird. Eine weitere Methode zur Messung von Wahrnehmungsunterschieden besteht in der Bildung von Residuen.  12.3. Die Wahrnehmung von Selbst und Partner  12.3.1. Partnerwahrnehmung zwischen Kennen und Bewundern:  Aufwertungstheorie: Eine positive Meinung des Partners wertet die eigene Person auf. Konsistenztheorie: Die Stimmigkeit bzw. Konsistenz zwischen dem eigenen Selbstbild und dem, was der Partner denkt (Swan, 1994; Felser 2000) fÃ¼hrt zu erhÃ¶hter PartnerschaftsqualitÃ¤t. Positive Wirkung von Positiv Illusionen des Partners: Â„Liebe ist nicht blind, sondern vorausschauendÂ“: Der Vorteil der Positiv Illusion werden eher beim wahrnehmenden Partner und die Problem eher beim wahrgenommenen Partner lokalisiert. Erwartungen an die PS: Knee 2001: Destiny belief; growth belief; Das Michelangelo PhÃ¤nomen (Drigotas 1999):  Der Partner sieht mich, wie ich gerne wÃ¤re und arbeitet wie ein Bildhauer M die PersÃ¶nlichkeit heraus, die ich gerne wÃ¤re und er sieht. Die fatale Rolle eines geringen Selbstwertes (Murray):  Personen mit niedrigem Selbstwert haben eine deutliche Tendenz, ihren Partner und die Beziehung abzuwerten. Sie gehen davon aus, dass die Zuneigung des anderen von Bedingungen abhÃ¤ngt. Personen mit hohem Selbstwert haben eher das GefÃ¼hl unbedingter Zuneigung. 12.3.2. Empathie (mitfÃ¼hlendes Verstehen) und PerspektivÃ¼bernahme: Hassebrauck 1995: VerstÃ¤ndnis ist das zentrale Merkmal, das Menschen sich in der Partnerschaft erhoffen. Mangel daran ist Hauptursache fÃ¼r Scheitern (Cahn 1990). Ã„hnlichkeit der Partner  Partner gehen in der Regel davon aus, dass sie einander Ã¤hnlich sind. (Kenny 1994). Durchschnittlichkeit der Merkmale Durchschnittliche Menschen haben einen Vorteil: Man versteht sie relativ leicht. Selbst Fremde sagen mit hoher Trefferwahrscheinlichkeit vorher, was sie denken  und was sie wÃ¼nschen. Offenheit und Kommunikation:  Je mehr ich Ã¼ber mich preisgebe, desto leichter wird es fÃ¼r andere, mich zu verstehen. EinfÃ¼hlungsvermÃ¶gen und Personenwahrnehungskompetenz: Â… Die Enge der Beziehung und das Verstehen: Kenny 2001: die Dauer der Bekanntschaft hat nur einen sehr geringen Effekt auf das Verstehen. Geschlechtseffekte bei der PerspektivÃ¼bernahme:  12.4. Ideale und typische Partnerschaft  Fletcher: 1999, ideale Partner: 1. Vital u Attraktiv 2. WÃ¤rme u VertrauenswÃ¼rdigkeit 3.Status u VermÃ¶gen ; die ideale Partnerschaft: - IntimitÃ¤t und LoyalitÃ¤t Â– SpaÃŸ und Leidenschaft 1999  12.4.1. Prototypen einer Liebesbeziehung:  Frauen betonen besonders die Problem und dialogorientierten Aspekte der Partnerschaft, MÃ¤nner erscheinen dagegen eher harmoniebedÃ¼rftig als konfliktfreudig. Hassebrauck und Fehr nennen folgende Dimensionen des Partnerschaftsideals: Hassebrauck: Ãœbereinstimmung, NÃ¤he, IntimitÃ¤t, SexualitÃ¤t, UnabhÃ¤ngigkeit; BrandtstÃ¤dter und Felser: Gemeinsamkeit, Zuwendung zum Partner, ZÃ¤rtlichkeit und Sex, Betonung der eigenen IndividualitÃ¤t  12.4.2. Liebe als Geschichte  Nach Sternberg sind Liebesgeschichten zu erschaffen: zur Auswahl stehen: Sucht; Kunst, GeschÃ¤ft; Sammlung; Kochbuch; Wissenschaft; Porn; Theater; Krieg (i); Traditionell geht man davon aus, dass Partner einander entweder Ã¤hnlich sind oder unÃ¤hnlich sind, wobei sie durchaus im selben Lebensbereich aus einem Blickwinkel Ã¤hnlich , aus einem anderen unÃ¤hnlich sein kÃ¶nnen. 12.5. Wahrnehmungsverzerrungen  wenn die Wahrnehmung von anderen Personen nicht geteilt wird, bei unwesentlichen Ã„nderungen der Situation (beim gleichen Gegenstand zu einem spÃ¤teren Zeitpunkt) vÃ¶llig anders ausfÃ¤llt, dem wahrnehmenden Subjekt schadet. 12.5.1. Irrationale Vorstellungen von gelingender Partnerschaft: 12.5.2. Die AttraktivitÃ¤t von Alternativen In stabilen Beziehungen wirken Abschottungsmechanismen der Versuchung durch attraktive Alternativen entgegen. 12.5.3. Realismus und rosa Brille In Paarinteraktionen werden negative Botschaften zutreffender dekodiert als positive.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>12. Wahrnehmung und Kognition in Partnerschaften von GF<br />
12.1. Theoretisches Rahmenkonzept: Alles in der PS, was die Deutung d sozialen Umwelt bzw. der subjektive Anteil in einem Urteil / einer Wahrnehmung. 12.2. Methodische VorÃ¼berlegungen: dyadische Daten  liegen vor, wenn DatensÃ¤tze verschiedener Individuen paarweise zusammengehÃ¶ren und daher keine unabhÃ¤ngige Messungen bilden. Ein typisches Beispiel sind die Daten von verheirateten Paaren oder Zwillingen. DD liegen vor, wenn zwei Urteiler paarweise Ã¼ber den selben Gegenstand urteilen, der beurteilte Gegenstand aber fÃ¼r jedes Urteilerpaar im Datensatz ein anderer wÃ¤re(ZB Vorgesetzter und Mitarbeiter beurteilen die Arbeitsleistung des Mitarbeiters). Bsp.: G soll vorhersagen, wie sich seine Partnerin DD anhand einiger Merkmalsliste charakterisiert. Unterschiedliche Ratings entstehen. Der umfassendste LÃ¶sungsvorschlag zur Entflechtung der Rating Komponenten stammt von Kenny (1994). Das Niveau valenter Ratings ist auch ein MaÃŸ fÃ¼r die PositivitÃ¤t, mit der eine Person beurteilt wird. Eine weitere Methode zur Messung von Wahrnehmungsunterschieden besteht in der Bildung von Residuen.  12.3. Die Wahrnehmung von Selbst und Partner  12.3.1. Partnerwahrnehmung zwischen Kennen und Bewundern:  Aufwertungstheorie: Eine positive Meinung des Partners wertet die eigene Person auf. Konsistenztheorie: Die Stimmigkeit bzw. Konsistenz zwischen dem eigenen Selbstbild und dem, was der Partner denkt (Swan, 1994; Felser 2000) fÃ¼hrt zu erhÃ¶hter PartnerschaftsqualitÃ¤t. Positive Wirkung von Positiv Illusionen des Partners: Â„Liebe ist nicht blind, sondern vorausschauendÂ“: Der Vorteil der Positiv Illusion werden eher beim wahrnehmenden Partner und die Problem eher beim wahrgenommenen Partner lokalisiert. Erwartungen an die PS: Knee 2001: Destiny belief; growth belief; Das Michelangelo PhÃ¤nomen (Drigotas 1999):  Der Partner sieht mich, wie ich gerne wÃ¤re und arbeitet wie ein Bildhauer M die PersÃ¶nlichkeit heraus, die ich gerne wÃ¤re und er sieht. Die fatale Rolle eines geringen Selbstwertes (Murray):  Personen mit niedrigem Selbstwert haben eine deutliche Tendenz, ihren Partner und die Beziehung abzuwerten. Sie gehen davon aus, dass die Zuneigung des anderen von Bedingungen abhÃ¤ngt. Personen mit hohem Selbstwert haben eher das GefÃ¼hl unbedingter Zuneigung. 12.3.2. Empathie (mitfÃ¼hlendes Verstehen) und PerspektivÃ¼bernahme: Hassebrauck 1995: VerstÃ¤ndnis ist das zentrale Merkmal, das Menschen sich in der Partnerschaft erhoffen. Mangel daran ist Hauptursache fÃ¼r Scheitern (Cahn 1990). Ã„hnlichkeit der Partner  Partner gehen in der Regel davon aus, dass sie einander Ã¤hnlich sind. (Kenny 1994). Durchschnittlichkeit der Merkmale Durchschnittliche Menschen haben einen Vorteil: Man versteht sie relativ leicht. Selbst Fremde sagen mit hoher Trefferwahrscheinlichkeit vorher, was sie denken  und was sie wÃ¼nschen. Offenheit und Kommunikation:  Je mehr ich Ã¼ber mich preisgebe, desto leichter wird es fÃ¼r andere, mich zu verstehen. EinfÃ¼hlungsvermÃ¶gen und Personenwahrnehungskompetenz: Â… Die Enge der Beziehung und das Verstehen: Kenny 2001: die Dauer der Bekanntschaft hat nur einen sehr geringen Effekt auf das Verstehen. Geschlechtseffekte bei der PerspektivÃ¼bernahme:  12.4. Ideale und typische Partnerschaft  Fletcher: 1999, ideale Partner: 1. Vital u Attraktiv 2. WÃ¤rme u VertrauenswÃ¼rdigkeit 3.Status u VermÃ¶gen ; die ideale Partnerschaft: - IntimitÃ¤t und LoyalitÃ¤t Â– SpaÃŸ und Leidenschaft 1999  12.4.1. Prototypen einer Liebesbeziehung:  Frauen betonen besonders die Problem und dialogorientierten Aspekte der Partnerschaft, MÃ¤nner erscheinen dagegen eher harmoniebedÃ¼rftig als konfliktfreudig. Hassebrauck und Fehr nennen folgende Dimensionen des Partnerschaftsideals: Hassebrauck: Ãœbereinstimmung, NÃ¤he, IntimitÃ¤t, SexualitÃ¤t, UnabhÃ¤ngigkeit; BrandtstÃ¤dter und Felser: Gemeinsamkeit, Zuwendung zum Partner, ZÃ¤rtlichkeit und Sex, Betonung der eigenen IndividualitÃ¤t  12.4.2. Liebe als Geschichte  Nach Sternberg sind Liebesgeschichten zu erschaffen: zur Auswahl stehen: Sucht; Kunst, GeschÃ¤ft; Sammlung; Kochbuch; Wissenschaft; Porn; Theater; Krieg (i); Traditionell geht man davon aus, dass Partner einander entweder Ã¤hnlich sind oder unÃ¤hnlich sind, wobei sie durchaus im selben Lebensbereich aus einem Blickwinkel Ã¤hnlich , aus einem anderen unÃ¤hnlich sein kÃ¶nnen. 12.5. Wahrnehmungsverzerrungen  wenn die Wahrnehmung von anderen Personen nicht geteilt wird, bei unwesentlichen Ã„nderungen der Situation (beim gleichen Gegenstand zu einem spÃ¤teren Zeitpunkt) vÃ¶llig anders ausfÃ¤llt, dem wahrnehmenden Subjekt schadet. 12.5.1. Irrationale Vorstellungen von gelingender Partnerschaft: 12.5.2. Die AttraktivitÃ¤t von Alternativen In stabilen Beziehungen wirken Abschottungsmechanismen der Versuchung durch attraktive Alternativen entgegen. 12.5.3. Realismus und rosa Brille In Paarinteraktionen werden negative Botschaften zutreffender dekodiert als positive.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: VJ und Dokus</title>
		<link>http://www.textro.com/2005/10/23/ultimativer-tv-tipp/#comment-86</link>
		<dc:creator>VJ und Dokus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2006 20:02:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.textro.com/?p=53#comment-86</guid>
		<description>10. Emotionale NÃ¤he von IG 10.1.GrundbedÃ¼rfnis nach NÃ¤he Â– Regulierung von NÃ¤he: 10.2. Bedeutung von NÃ¤he Nach Mc. Adams 1980 ist das Suchen von NÃ¤he ist eines der grundlegenden menschlichen Motive. Nach Caldwell und Peplau 1982 sind nahe Beziehungen fÃ¼r Personen am wichtigsten. Nach Berscheid (1989) wird oft der Partner genannt, wenn gefragt wird welche einzelne Person am nÃ¤chsten steht. Paarkonflikte und damit die Gefahr von Trennungen ergeben sich hÃ¤ufig aus versch. NÃ¤hebedÃ¼rfnissen. In einem typischen FB zur Eingangsdiagnostik in der Paartherapie (PL von Hahlweg 1990) befassen sich 9 von 17 Items mit Konflikten, die als NÃ¤he Distanz Konflikte aufgefasst werden, Sex, Eifersucht, GefÃ¼hle, Â…Kap 15. Die Bedeutsamkeit von NÃ¤he zeigt sich auch daran, dass sie groÃŸen Einfluss auf das psychische Wohlbefinden hat (Reis und Shaver 1988). 10.3. Eine Begriffsdefinition NÃ¤he ist ein subjektiv erlebtes relativ stabiles Merkmal einer Beziehung zu einer anderen Person, das gegenseitig persÃ¶nliche Kommunikation und positive Emotionen umfasst. 10.4. NÃ¤he als objektiv beobachtbares Geschehen Vertreter der Interdependenztheorie betonen das beobachtbare Verhalten, um NÃ¤he zu definieren und zu messen (Kelley 1983; Berscheid 1989). Kelley et al setzt Â„closenessÂ“ mit Â„influenceÂ“ gleich. 10.5. NÃ¤he als subjektives Erleben: 10.5.1. NÃ¤he als intime Interaktion: Reis und Shaver (1988) Kommunikation zwischen zwei Personen ist Mittelpunkt = intimacy meint Innerstes (Emotionen, Interessen, ...); SelbstÃ¶ffnung stellt immer eine potenzielle Gefahr dar und ist nicht in jeder Situation angemessen. SelbstÃ¶ffnung, Verstehen und positive Emotionen sind drei Faktoren der NÃ¤he. 10.5.2. NÃ¤he als Beziehungsmerkmal ReziprozitÃ¤t und Dauer fÃ¼hren zu nahen Beziehungen, die commitment, geteilte IdentitÃ¤t und stabile Interaktionsmuster auszeichnen. Chelune et al (1984) charakterisieren NÃ¤he u. a. mit Gegenseitigkeit, Interdependenz, Vertrauen, Commitment, FÃ¼reinander sorgen. Generell sind die zentralsten NÃ¤hemerkmale Empathie, Vertrauen und Verbundenheit. 10.6. Die Rolle des NÃ¤hebedÃ¼rfnisses 10.6.1. Das GrundbedÃ¼rfnis nach NÃ¤he: In der Motivationspsych. Gilt das Streben nach NÃ¤he / engen soz Bindungen als eines er GrundbedÃ¼rfnisse des Menschen. 10.6.2. Das IntimitÃ¤tsmotiv Das Affiliationsmotiv thematisiert eher die Furcht vor ZurÃ¼ckweisung als die Hoffnung auf Anschluss. Mc Adams: Freude am Zusammensein, reziproker Dialog, Offenheit, Harmonie, BerÃ¼cksichtigung des Wohlergehens anderer, Â… 10.7. Messung von NÃ¤he 10.7.1. Der objektive Ansatz:  Im Sinne der Interdependenztheorie haben Berscheid et als 89 den  RCI Relationship Closeness Inventory Fragebogen entwickelt. Dieser erfasst als Aspekte der NÃ¤he die gemeinsame Zeit, die gemeinsame AktivitÃ¤t und den Einfluss. Der objektive und subjektive Ansatz unterscheiden sich darin, dass in einem Fall das NÃ¤heerleben und im anderen Fall das NÃ¤heverhalten in den Vordergrund gerÃ¼ckt wird. 10.7.2. Der subjektive Ansatz: Sternberg 1997, Miller und Lefcourt, SchÃ¤fer und Olson, Tesch 10.7.3. Das NÃ¤hebedÃ¼rfnis  mit seiner individuellen AusprÃ¤gung wird Ã¼blicherweise mit dem Thematischen Apperzeptionstest TAT gemessen. Probanden mit einem ausgeprÃ¤gten IntimitÃ¤tsmotiv gelten in der FremdeinschÃ¤tzung als natÃ¼rlich, warm, freundlich, verstÃ¤ndnisvoll, und liebend und sie gelten als weniger dominant und selbstzentriert. 10.8. Zur Differenz zwischen NÃ¤he und NÃ¤hebedÃ¼rfnis Erlebte NÃ¤he (Istwert) und IntimitÃ¤tsmotiv (Sollwert) hÃ¤ngen miteinander zusammen. Eine Diskrepanz zwischen dem Sollwert und dem Istwert lÃ¶st Unzufriedenheit aus. Eine Person kann aus eigenem Entschluss NÃ¤he reduzieren, VergrÃ¶ÃŸerung der NÃ¤he setzt die Bereitschaft beider Personen voraus. 10.8.1. Konsistenztheoretische BeitrÃ¤ge Die Selbstdiskrepanztheorie befasst sich mit dem idealen und realen Selbtkonzept. Die Selbstaufmerksamkeitstheorie macht dem Individuum Abweichungen seines Selbstbildes von einem Sollwert deutlich. 10.8.2. Attribution von NÃ¤hedefiziten In den verschiedenen Attributionstheorien geht man davon aus, dass Menschen das BedÃ¼rfnis haben, Ereignisse und Verhaltensweisen kausal zu erklÃ¤ren um in kÃ¼nftigen vergleichbaren Situationen Ereignisse vorhersagen und adÃ¤quat auf sie reagieren zu kÃ¶nnen. Dimensionen der Attribution : Lokation, Absichtlichkeit, StabilitÃ¤t der Ursache.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>10. Emotionale NÃ¤he von IG 10.1.GrundbedÃ¼rfnis nach NÃ¤he Â– Regulierung von NÃ¤he: 10.2. Bedeutung von NÃ¤he Nach Mc. Adams 1980 ist das Suchen von NÃ¤he ist eines der grundlegenden menschlichen Motive. Nach Caldwell und Peplau 1982 sind nahe Beziehungen fÃ¼r Personen am wichtigsten. Nach Berscheid (1989) wird oft der Partner genannt, wenn gefragt wird welche einzelne Person am nÃ¤chsten steht. Paarkonflikte und damit die Gefahr von Trennungen ergeben sich hÃ¤ufig aus versch. NÃ¤hebedÃ¼rfnissen. In einem typischen FB zur Eingangsdiagnostik in der Paartherapie (PL von Hahlweg 1990) befassen sich 9 von 17 Items mit Konflikten, die als NÃ¤he Distanz Konflikte aufgefasst werden, Sex, Eifersucht, GefÃ¼hle, Â…Kap 15. Die Bedeutsamkeit von NÃ¤he zeigt sich auch daran, dass sie groÃŸen Einfluss auf das psychische Wohlbefinden hat (Reis und Shaver 1988). 10.3. Eine Begriffsdefinition NÃ¤he ist ein subjektiv erlebtes relativ stabiles Merkmal einer Beziehung zu einer anderen Person, das gegenseitig persÃ¶nliche Kommunikation und positive Emotionen umfasst. 10.4. NÃ¤he als objektiv beobachtbares Geschehen Vertreter der Interdependenztheorie betonen das beobachtbare Verhalten, um NÃ¤he zu definieren und zu messen (Kelley 1983; Berscheid 1989). Kelley et al setzt Â„closenessÂ“ mit Â„influenceÂ“ gleich. 10.5. NÃ¤he als subjektives Erleben: 10.5.1. NÃ¤he als intime Interaktion: Reis und Shaver (1988) Kommunikation zwischen zwei Personen ist Mittelpunkt = intimacy meint Innerstes (Emotionen, Interessen, &#8230;); SelbstÃ¶ffnung stellt immer eine potenzielle Gefahr dar und ist nicht in jeder Situation angemessen. SelbstÃ¶ffnung, Verstehen und positive Emotionen sind drei Faktoren der NÃ¤he. 10.5.2. NÃ¤he als Beziehungsmerkmal ReziprozitÃ¤t und Dauer fÃ¼hren zu nahen Beziehungen, die commitment, geteilte IdentitÃ¤t und stabile Interaktionsmuster auszeichnen. Chelune et al (1984) charakterisieren NÃ¤he u. a. mit Gegenseitigkeit, Interdependenz, Vertrauen, Commitment, FÃ¼reinander sorgen. Generell sind die zentralsten NÃ¤hemerkmale Empathie, Vertrauen und Verbundenheit. 10.6. Die Rolle des NÃ¤hebedÃ¼rfnisses 10.6.1. Das GrundbedÃ¼rfnis nach NÃ¤he: In der Motivationspsych. Gilt das Streben nach NÃ¤he / engen soz Bindungen als eines er GrundbedÃ¼rfnisse des Menschen. 10.6.2. Das IntimitÃ¤tsmotiv Das Affiliationsmotiv thematisiert eher die Furcht vor ZurÃ¼ckweisung als die Hoffnung auf Anschluss. Mc Adams: Freude am Zusammensein, reziproker Dialog, Offenheit, Harmonie, BerÃ¼cksichtigung des Wohlergehens anderer, Â… 10.7. Messung von NÃ¤he 10.7.1. Der objektive Ansatz:  Im Sinne der Interdependenztheorie haben Berscheid et als 89 den  RCI Relationship Closeness Inventory Fragebogen entwickelt. Dieser erfasst als Aspekte der NÃ¤he die gemeinsame Zeit, die gemeinsame AktivitÃ¤t und den Einfluss. Der objektive und subjektive Ansatz unterscheiden sich darin, dass in einem Fall das NÃ¤heerleben und im anderen Fall das NÃ¤heverhalten in den Vordergrund gerÃ¼ckt wird. 10.7.2. Der subjektive Ansatz: Sternberg 1997, Miller und Lefcourt, SchÃ¤fer und Olson, Tesch 10.7.3. Das NÃ¤hebedÃ¼rfnis  mit seiner individuellen AusprÃ¤gung wird Ã¼blicherweise mit dem Thematischen Apperzeptionstest TAT gemessen. Probanden mit einem ausgeprÃ¤gten IntimitÃ¤tsmotiv gelten in der FremdeinschÃ¤tzung als natÃ¼rlich, warm, freundlich, verstÃ¤ndnisvoll, und liebend und sie gelten als weniger dominant und selbstzentriert. 10.8. Zur Differenz zwischen NÃ¤he und NÃ¤hebedÃ¼rfnis Erlebte NÃ¤he (Istwert) und IntimitÃ¤tsmotiv (Sollwert) hÃ¤ngen miteinander zusammen. Eine Diskrepanz zwischen dem Sollwert und dem Istwert lÃ¶st Unzufriedenheit aus. Eine Person kann aus eigenem Entschluss NÃ¤he reduzieren, VergrÃ¶ÃŸerung der NÃ¤he setzt die Bereitschaft beider Personen voraus. 10.8.1. Konsistenztheoretische BeitrÃ¤ge Die Selbstdiskrepanztheorie befasst sich mit dem idealen und realen Selbtkonzept. Die Selbstaufmerksamkeitstheorie macht dem Individuum Abweichungen seines Selbstbildes von einem Sollwert deutlich. 10.8.2. Attribution von NÃ¤hedefiziten In den verschiedenen Attributionstheorien geht man davon aus, dass Menschen das BedÃ¼rfnis haben, Ereignisse und Verhaltensweisen kausal zu erklÃ¤ren um in kÃ¼nftigen vergleichbaren Situationen Ereignisse vorhersagen und adÃ¤quat auf sie reagieren zu kÃ¶nnen. Dimensionen der Attribution : Lokation, Absichtlichkeit, StabilitÃ¤t der Ursache.</p>
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	</item>
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		<title>Von: VJ und Dokus</title>
		<link>http://www.textro.com/2005/10/23/ultimativer-tv-tipp/#comment-85</link>
		<dc:creator>VJ und Dokus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2006 20:02:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.textro.com/?p=53#comment-85</guid>
		<description>9. Dimensionen enger Beziehungen; HB
9.1. Welche Erlebnisse und Erfahrungen treten in engen Beziehungen auf?
- Auf der individuellen Ebene geht es um die Erfahrungen (Sicherheit versus Vermeidung, romantische GefÃ¼hle, Altruismus und Konflikt,  Bindung, Liebe, emotionale AbhÃ¤ngigkeit, Gegenseitigkeit des sozialen Austauschs, Gemeinsamkeit, IntimitÃ¤t und Konflikt)die durch eine Vielzahl von sozial-psychologischen Theorien beschrieben werden. 
- Soziale Beziehungen enthalten sowohl den Austausch von Kosten als auch den von Belohnungen (Kelley und Thibaut). 
- PS, in denen negative Erlebnisse Ã¼berwiegen, weisen eine erhÃ¶hte Wahrscheinlichkeit der Trennung auf. Nach Rosbult und Martz stehen aber Ã¤uÃŸere Hindernisse, wie finanzielle AbhÃ¤ngigkeit, Verantwortung fÃ¼r gemeinsame Kinder, der Trennung im Wege. 
9.2. Warum ist es wichtig, die Erlebnisdimensionen in engen Beziehungen zu kennen
Normative Daten Ã¼ber durchschnittliche ErlebnisausprÃ¤gungen erlauben Auskunft Ã¼ber Â„HiglightsÂ“ und Â„TiefpunkteÂ“ einer Beziehung und damit Ã¼ber mÃ¶gliche therapeutische Ansatzpunkte. 
9.3. Wie lassen sich die Dimensionen des Erlebens in engen Beziehungen ableiten: PersÃ¶nlichkeitseigenschaften
9.4. Die Big Five des partnerschaftlichen Erlebens:
Folgende Theorien wurden herangezogen:  Marburger Einstellungsinventar fÃ¼r Liebesstile MEIL (Bierhoff et al, 1993) Bindungsstile (nach Simpson, 1990) (Sichere, Ã¤ng amb gleichg verm, Ã¤ngstlich vermeidende,  Bindung und Investment (nach Lund, 1985)(Investmentskala und Commitmentskala)
- Austausch- und sozial motivierte Beziehungen (nach Clark et al,1987) Relationship Closeness Inventory RCI (Berscheid et al, 1989)(Zeit, gem AktivitÃ¤ten, Einfluss) - Partnerschaftsfragebogen PFB (Hahlweg et al, 1992) Die Faktorenanalyse dieser 19 Skalen ergab fÃ¼nf interpretierbare Faktoren, 260 Personen. Die fÃ¼nf faktorenanalytisch ermittelten Basisdimensionen einer Beziehung sind: Konflikte, Liebe, Altruismus, Sicherheit und Investment. 
9.4.1. Konflikt: Schuldzuschreibungen, Streit und Manipulation( Ã¤ngstlich ambivalenter Bindungsstil, Streitskala, spielerischer Liebesstil)
9.4.2. Liebe: ZÃ¤rtlichkeit und Leidenschaft(gemeinsame AktivitÃ¤ten, ZÃ¤rtlichkeit, gemeinsam verbrachte Zeit, Kommunikation und romantische Liebe)
9.4.3. Altruismus: Opferbereitschaft und soziale UnterstÃ¼tzung( altruistische, freundschaftliche, besitzergreifende und pragmatische Liebe sowie helfen)
9.4.4. Investment: gemeinsamer Besitz, gemeinsame PlÃ¤ne und sozialer Einfluss (sozialer Einfluss und die Verbesserung der materiellen und Ã¶konomischen Bedingungen bestimmen den Investment Faktor)
9.4.5. Sicherheit: NÃ¤he und Vermeidung (Sicherheit wird durch eine sicheren Bindungsstil charakterisiert)
9.5. Messung der Beziehungsdimensionen mit mehreren Stichproben mit ca. 131 Befragten
einheitliches Ergebnismuster: Liebe ist am hÃ¶chsten ausgeprÃ¤gt, wÃ¤hrend Konflikt am niedrigsten liegt, Beziehungssicherheit ist ebenfalls hoch, Altruismus und Investment ist im Mittelbereich; allerdings stellen die Fragebogen kein wahres Charakterportrait der Beziehung dar. 
9.6. Hypothesentest: Wie hÃ¤ngen die Dimensionen des Erlebens enger Beziehungen mit den Rahmenbedingungen der Partnerschaft zusammen
9.6.1. Konflikt - Konflikte grÃ¶ÃŸer, wenn Paare zusammen wohnen, wenn der eine den anderen Ã¤ndern will 
- Konflikte geringer, wenn Partner weniger zusammen unternehmen
9.6.2. Liebe - Opponent Process Theorie: Aufgrund der GewÃ¶hnung an die positive Emotion der Liebe kommt es zu einer AbschwÃ¤chung der erlebten GefÃ¼hle; auch der Kommunikation und ZÃ¤rtlichkeit.
9.6.3. Altruismus - Die altruistische Orientierung ist bei Personen, die verheiratet sind und Kinder haben, bei Paaren, die in einer gemeinsamen Wohnung leben und bei Paaren mit lÃ¤ngerer Beziehungsdauer grÃ¶ÃŸer als bei den jeweiligen Vergleichsgruppen. 
9.6.4. Investment Generell findet in lÃ¤ngeren Beziehungen ein grÃ¶ÃŸeres Investment statt als in Kurzzeitbeziehungen. 
9.6.5. Sicherheit S weist keinen bedeutsamen Zusammenhang mit den Rahmenbedingungen der Beziehung auf. Sicherheit ist ein Merkmal der Personen bei der Partnerschaft, aber nicht abhÃ¤ngig von Wohnsituation, Kinderzahl oder Heiratsstatus.
9.7. Wie hÃ¤ngen die Dimensionen des Erlebens romantischer Beziehungen mit Erfolgskriterien der Beziehung zusammen? Der Beziehungserfolg wird durch die Kriterien Beziehungszufriedenheit und BestÃ¤ndigkeit der Beziehung reprÃ¤sentiert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>9. Dimensionen enger Beziehungen; HB<br />
9.1. Welche Erlebnisse und Erfahrungen treten in engen Beziehungen auf?<br />
- Auf der individuellen Ebene geht es um die Erfahrungen (Sicherheit versus Vermeidung, romantische GefÃ¼hle, Altruismus und Konflikt,  Bindung, Liebe, emotionale AbhÃ¤ngigkeit, Gegenseitigkeit des sozialen Austauschs, Gemeinsamkeit, IntimitÃ¤t und Konflikt)die durch eine Vielzahl von sozial-psychologischen Theorien beschrieben werden.<br />
- Soziale Beziehungen enthalten sowohl den Austausch von Kosten als auch den von Belohnungen (Kelley und Thibaut).<br />
- PS, in denen negative Erlebnisse Ã¼berwiegen, weisen eine erhÃ¶hte Wahrscheinlichkeit der Trennung auf. Nach Rosbult und Martz stehen aber Ã¤uÃŸere Hindernisse, wie finanzielle AbhÃ¤ngigkeit, Verantwortung fÃ¼r gemeinsame Kinder, der Trennung im Wege.<br />
9.2. Warum ist es wichtig, die Erlebnisdimensionen in engen Beziehungen zu kennen<br />
Normative Daten Ã¼ber durchschnittliche ErlebnisausprÃ¤gungen erlauben Auskunft Ã¼ber Â„HiglightsÂ“ und Â„TiefpunkteÂ“ einer Beziehung und damit Ã¼ber mÃ¶gliche therapeutische Ansatzpunkte.<br />
9.3. Wie lassen sich die Dimensionen des Erlebens in engen Beziehungen ableiten: PersÃ¶nlichkeitseigenschaften<br />
9.4. Die Big Five des partnerschaftlichen Erlebens:<br />
Folgende Theorien wurden herangezogen:  Marburger Einstellungsinventar fÃ¼r Liebesstile MEIL (Bierhoff et al, 1993) Bindungsstile (nach Simpson, 1990) (Sichere, Ã¤ng amb gleichg verm, Ã¤ngstlich vermeidende,  Bindung und Investment (nach Lund, 1985)(Investmentskala und Commitmentskala)<br />
- Austausch- und sozial motivierte Beziehungen (nach Clark et al,1987) Relationship Closeness Inventory RCI (Berscheid et al, 1989)(Zeit, gem AktivitÃ¤ten, Einfluss) - Partnerschaftsfragebogen PFB (Hahlweg et al, 1992) Die Faktorenanalyse dieser 19 Skalen ergab fÃ¼nf interpretierbare Faktoren, 260 Personen. Die fÃ¼nf faktorenanalytisch ermittelten Basisdimensionen einer Beziehung sind: Konflikte, Liebe, Altruismus, Sicherheit und Investment.<br />
9.4.1. Konflikt: Schuldzuschreibungen, Streit und Manipulation( Ã¤ngstlich ambivalenter Bindungsstil, Streitskala, spielerischer Liebesstil)<br />
9.4.2. Liebe: ZÃ¤rtlichkeit und Leidenschaft(gemeinsame AktivitÃ¤ten, ZÃ¤rtlichkeit, gemeinsam verbrachte Zeit, Kommunikation und romantische Liebe)<br />
9.4.3. Altruismus: Opferbereitschaft und soziale UnterstÃ¼tzung( altruistische, freundschaftliche, besitzergreifende und pragmatische Liebe sowie helfen)<br />
9.4.4. Investment: gemeinsamer Besitz, gemeinsame PlÃ¤ne und sozialer Einfluss (sozialer Einfluss und die Verbesserung der materiellen und Ã¶konomischen Bedingungen bestimmen den Investment Faktor)<br />
9.4.5. Sicherheit: NÃ¤he und Vermeidung (Sicherheit wird durch eine sicheren Bindungsstil charakterisiert)<br />
9.5. Messung der Beziehungsdimensionen mit mehreren Stichproben mit ca. 131 Befragten<br />
einheitliches Ergebnismuster: Liebe ist am hÃ¶chsten ausgeprÃ¤gt, wÃ¤hrend Konflikt am niedrigsten liegt, Beziehungssicherheit ist ebenfalls hoch, Altruismus und Investment ist im Mittelbereich; allerdings stellen die Fragebogen kein wahres Charakterportrait der Beziehung dar.<br />
9.6. Hypothesentest: Wie hÃ¤ngen die Dimensionen des Erlebens enger Beziehungen mit den Rahmenbedingungen der Partnerschaft zusammen<br />
9.6.1. Konflikt - Konflikte grÃ¶ÃŸer, wenn Paare zusammen wohnen, wenn der eine den anderen Ã¤ndern will<br />
- Konflikte geringer, wenn Partner weniger zusammen unternehmen<br />
9.6.2. Liebe - Opponent Process Theorie: Aufgrund der GewÃ¶hnung an die positive Emotion der Liebe kommt es zu einer AbschwÃ¤chung der erlebten GefÃ¼hle; auch der Kommunikation und ZÃ¤rtlichkeit.<br />
9.6.3. Altruismus - Die altruistische Orientierung ist bei Personen, die verheiratet sind und Kinder haben, bei Paaren, die in einer gemeinsamen Wohnung leben und bei Paaren mit lÃ¤ngerer Beziehungsdauer grÃ¶ÃŸer als bei den jeweiligen Vergleichsgruppen.<br />
9.6.4. Investment Generell findet in lÃ¤ngeren Beziehungen ein grÃ¶ÃŸeres Investment statt als in Kurzzeitbeziehungen.<br />
9.6.5. Sicherheit S weist keinen bedeutsamen Zusammenhang mit den Rahmenbedingungen der Beziehung auf. Sicherheit ist ein Merkmal der Personen bei der Partnerschaft, aber nicht abhÃ¤ngig von Wohnsituation, Kinderzahl oder Heiratsstatus.<br />
9.7. Wie hÃ¤ngen die Dimensionen des Erlebens romantischer Beziehungen mit Erfolgskriterien der Beziehung zusammen? Der Beziehungserfolg wird durch die Kriterien Beziehungszufriedenheit und BestÃ¤ndigkeit der Beziehung reprÃ¤sentiert</p>
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		<title>Von: VJ und Dokus</title>
		<link>http://www.textro.com/2005/10/23/ultimativer-tv-tipp/#comment-84</link>
		<dc:creator>VJ und Dokus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2006 20:01:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.textro.com/?p=53#comment-84</guid>
		<description>8. Prozessmodelle der Partnerschaftsentwicklung; KSchnee und EW
8.1. Struktur und Prozessaspekte der Paarbeziehung: Wandel in der Familien bzw. Paarbeziehungs-forschung von einer ausschlieÃŸlich Struktur Â– zu einer stÃ¤rker prozessorientierten Perspektive. 8.1.1. Kurzfristige Paarbeziehungsprozesse(Kapitel 5: Kommunikationsverhalten LÃ¶sel Gutachten):  Mediatorvariable: Schneewind und Gerhard konnten  einen Mediationseffekt zwischen den Strukturvariablen Â„PersÃ¶nlichkeitÂ“ und Â„PaarbeziehungsqualitÃ¤tÂ“ fÃ¼r die als Mediator eingesetzten Prozessvariablen Â„dysfunktionales KonflikverhaltenÂ“ eindrÃ¼cklich nachweisen. Kurzfristige Interaktionsprozesse lassen sich auf der Verhaltensebene mit Hilfe entsprechender Interaktions-kodierungssysteme, wie ZB dem Kategoriesystem fÃ¼r Partnerschaftliche Interaktion (KPI) erfassen; (Schindler 1998); Ein im Labor videographiertes PartnergesprÃ¤ch Ã¼ber ein schwieriges / konflikttrÃ¤chtiges Thema liefert Material fÃ¼r die Auswertung. Diese kann hÃ¤ufigkeits- oder prozessorientiert erfolgen. Sie liefert EreignishÃ¤ufigkeiten, die Kategorien Ã¼ber den Beobachtungszeitraum zugeordnet werden. Im letzteren Fall werden mehr oder weniger lange InteraktionsverlÃ¤ufe ausgewertet. Neuartige Verfahren der Datenerhebung erlauben auch auÃŸerhalb des Labors die Registrierung interaktionsrelevanter Daten und deren personenspezifische Verarbeitung, z.B. das computergestÃ¼tzte synchrone Selfmonitoring von Familien oder Paaren im natÃ¼rlichen Kontext (Perrez 1998) 8.1.2. Langfristige VerlÃ¤ufe der Paarentwicklung  8.2. Prozessmodelle mittlerer Reichweite:  erst die Familienentwicklungstheorie von Schneewind, dann die Bindungstheorie von Shaver, Feeney, Noller 1996, dann die Austauschtheorie von Rusbult 1994; soziale Lerntheorie u.a. von Gottmann 1993: 8.2.1.Entwicklungsaufgaben und Â–ÃœbergÃ¤nge in Paarbeziehungen:  FÃ¼r Paare und Familien lassen sich so genannte Familienentwicklungsaufgaben definieren im Sine normativer Erwartungen bezÃ¼glich der Funktionen, die fÃ¼r einzelne Mitglieder des Familiensystems und fÃ¼r die Gesellschaft zu erfÃ¼llen sind. Je nach Phase der Paarentwicklung (FrÃ¼hphase, mit kleinen Kindern, Ã¤ltere Kinder, nachelterliche Phase; ..). Das Kennen der Entwicklungsaufgaben und Kompetenzforderung in den Paarphasen liefert wertvolle Ansatzpunkte fÃ¼r prÃ¤ventive und therapeutische Intervention. 8.2.2. Paarbeziehungsprozesse und Bindungstheorie: Mit dem Adult Attachment Interview erfassten Cohn 1992 die retrospektive Sicht erwachsener Partner auf Ihre Bindungserfahrungen in der Kindheit und unterschieden drei Paarkonstellationen: Beziehungen mit: a) zwei sicher gebundenen Partnern b)zwei unsicher gebundenen Partnern c)einem sicher und einem unsicher gebundenen Partner. Sicher gebunden ist, wer in einer kohÃ¤renten ErzÃ¤hlung vielfÃ¤ltiger Bindungserfahrungen negative wie positive Aspekte akzeptiert und deren Bedeutung fÃ¼r die eigene Entwicklung betont. Die Modelle der Bindung kÃ¶nnen durch neue Erfahrungen in spÃ¤teren Lebensphasen immer wieder modifiziert werden. (Shaver 1996) 8.2.3. Paarbeziehungsprozesse und Austauschtheorie (s.o.) 8.2.4. Paarbeziehungsprozesse und soziale Lerntheorie  wollen die KlÃ¤rung der Kommunikationsprozesse von belasteten und unbelasteten Paaren  und im Bereich der therapeutischen bzw. prÃ¤ventiven Intervention um die Evaluation entsprechender Behandlungstechniken. Das Prozessmodell belasteter PS von Stanley, Blumber und Markman thematisiert anhand von p Konzepten den verlauf der gemeinsamen Beziehungsgeschichte bis zu einer inneren Entfremdung und die individuelle Sicht eines Partners. Gottmanns Modell ist aussagekrÃ¤ftiger. Gottmanns Prozessmodell ehelicher StabilitÃ¤t besteht im Kern aus einer Triade von 3 sich wechselseitig bedingenden Faktoren: Kommunikation, wobei positive K zu negativer K 5:1 sein sollte, damit Q = die Wahrnehmung eine hohe Beziehungszufriedenheit ergibt (Q = 1); Q = -1 unschuldiges Opferdasein; P und Q sind eng mit den physiologischen Reaktionen der Partner verknÃ¼pft; usw. Es gibt 5 Partnerschaftstypen: 3 funktionale (lebhaft- impulsiv, konstruktiv, Konflikt vermeidend) 2 dysfunktionale (feindselig engagiert und feindselig distanziert). 8.3. Umfassend kontextualistisch systemische Modelle: Bronfenbrenner, Bradbury und Fincham, Karney und Bradbury, Schneewind 8.3.1.Bronfenbrenners Modell menschlicher Entwicklung im Ã¶kologischen Kontext  so unterscheidet er zwischen vier Umweltsystemen, die er als ineinander verschachtelte Einheiten betrachtet. 8.3.2. Bradburys und Finchams kontextuelles Modell ehelicher Interaktion kontextuelles Modell ehelicher Interaktion zielt auf kurzfristige InteraktionsablÃ¤ufe ab. 8.3.3.Das VulnerabilitÃ¤ts Stress Adaptionsmodell. Ãœberdauernde Eigenschaften der Partner als auch belastende Ereignisse beeinflussen die Anpassungsprozesse, diese prÃ¤gt und wird geprÃ¤gt von der Paarzufriedenheit und der PaarstabilitÃ¤t. 8.3.4. Ein integratives Rahmenmodell der Paarentwicklung nach Schneewind

8.4. Paarbeziehungsprozesse als Ansatzpunkte fÃ¼r Intervention:  Prozessorientierte Paartherapien beziehung sich auf klinisch relevante StÃ¶rungen. Prozessorientierte AnsÃ¤tze mit prÃ¤ventiver Zielsetzung bemÃ¼hen sich vor allem um die Vermittlung bzw. StÃ¤rkung von Beziehungsfertigkeiten, bevr die PS dysfunktional verlÃ¤uft. Integrative Prozessmodell der PSentwicklung kÃ¶nnen auf der Interventionsebene durch die ZusammenfÃ¼hrung unterschiedlicher AnsÃ¤tze zur StÃ¤rkung und QualitÃ¤t und StabilitÃ¤t von Paarbeziehungen beitragen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>8. Prozessmodelle der Partnerschaftsentwicklung; KSchnee und EW<br />
8.1. Struktur und Prozessaspekte der Paarbeziehung: Wandel in der Familien bzw. Paarbeziehungs-forschung von einer ausschlieÃŸlich Struktur Â– zu einer stÃ¤rker prozessorientierten Perspektive. 8.1.1. Kurzfristige Paarbeziehungsprozesse(Kapitel 5: Kommunikationsverhalten LÃ¶sel Gutachten):  Mediatorvariable: Schneewind und Gerhard konnten  einen Mediationseffekt zwischen den Strukturvariablen Â„PersÃ¶nlichkeitÂ“ und Â„PaarbeziehungsqualitÃ¤tÂ“ fÃ¼r die als Mediator eingesetzten Prozessvariablen Â„dysfunktionales KonflikverhaltenÂ“ eindrÃ¼cklich nachweisen. Kurzfristige Interaktionsprozesse lassen sich auf der Verhaltensebene mit Hilfe entsprechender Interaktions-kodierungssysteme, wie ZB dem Kategoriesystem fÃ¼r Partnerschaftliche Interaktion (KPI) erfassen; (Schindler 1998); Ein im Labor videographiertes PartnergesprÃ¤ch Ã¼ber ein schwieriges / konflikttrÃ¤chtiges Thema liefert Material fÃ¼r die Auswertung. Diese kann hÃ¤ufigkeits- oder prozessorientiert erfolgen. Sie liefert EreignishÃ¤ufigkeiten, die Kategorien Ã¼ber den Beobachtungszeitraum zugeordnet werden. Im letzteren Fall werden mehr oder weniger lange InteraktionsverlÃ¤ufe ausgewertet. Neuartige Verfahren der Datenerhebung erlauben auch auÃŸerhalb des Labors die Registrierung interaktionsrelevanter Daten und deren personenspezifische Verarbeitung, z.B. das computergestÃ¼tzte synchrone Selfmonitoring von Familien oder Paaren im natÃ¼rlichen Kontext (Perrez 1998) 8.1.2. Langfristige VerlÃ¤ufe der Paarentwicklung  8.2. Prozessmodelle mittlerer Reichweite:  erst die Familienentwicklungstheorie von Schneewind, dann die Bindungstheorie von Shaver, Feeney, Noller 1996, dann die Austauschtheorie von Rusbult 1994; soziale Lerntheorie u.a. von Gottmann 1993: 8.2.1.Entwicklungsaufgaben und Â–ÃœbergÃ¤nge in Paarbeziehungen:  FÃ¼r Paare und Familien lassen sich so genannte Familienentwicklungsaufgaben definieren im Sine normativer Erwartungen bezÃ¼glich der Funktionen, die fÃ¼r einzelne Mitglieder des Familiensystems und fÃ¼r die Gesellschaft zu erfÃ¼llen sind. Je nach Phase der Paarentwicklung (FrÃ¼hphase, mit kleinen Kindern, Ã¤ltere Kinder, nachelterliche Phase; ..). Das Kennen der Entwicklungsaufgaben und Kompetenzforderung in den Paarphasen liefert wertvolle Ansatzpunkte fÃ¼r prÃ¤ventive und therapeutische Intervention. 8.2.2. Paarbeziehungsprozesse und Bindungstheorie: Mit dem Adult Attachment Interview erfassten Cohn 1992 die retrospektive Sicht erwachsener Partner auf Ihre Bindungserfahrungen in der Kindheit und unterschieden drei Paarkonstellationen: Beziehungen mit: a) zwei sicher gebundenen Partnern b)zwei unsicher gebundenen Partnern c)einem sicher und einem unsicher gebundenen Partner. Sicher gebunden ist, wer in einer kohÃ¤renten ErzÃ¤hlung vielfÃ¤ltiger Bindungserfahrungen negative wie positive Aspekte akzeptiert und deren Bedeutung fÃ¼r die eigene Entwicklung betont. Die Modelle der Bindung kÃ¶nnen durch neue Erfahrungen in spÃ¤teren Lebensphasen immer wieder modifiziert werden. (Shaver 1996) 8.2.3. Paarbeziehungsprozesse und Austauschtheorie (s.o.) 8.2.4. Paarbeziehungsprozesse und soziale Lerntheorie  wollen die KlÃ¤rung der Kommunikationsprozesse von belasteten und unbelasteten Paaren  und im Bereich der therapeutischen bzw. prÃ¤ventiven Intervention um die Evaluation entsprechender Behandlungstechniken. Das Prozessmodell belasteter PS von Stanley, Blumber und Markman thematisiert anhand von p Konzepten den verlauf der gemeinsamen Beziehungsgeschichte bis zu einer inneren Entfremdung und die individuelle Sicht eines Partners. Gottmanns Modell ist aussagekrÃ¤ftiger. Gottmanns Prozessmodell ehelicher StabilitÃ¤t besteht im Kern aus einer Triade von 3 sich wechselseitig bedingenden Faktoren: Kommunikation, wobei positive K zu negativer K 5:1 sein sollte, damit Q = die Wahrnehmung eine hohe Beziehungszufriedenheit ergibt (Q = 1); Q = -1 unschuldiges Opferdasein; P und Q sind eng mit den physiologischen Reaktionen der Partner verknÃ¼pft; usw. Es gibt 5 Partnerschaftstypen: 3 funktionale (lebhaft- impulsiv, konstruktiv, Konflikt vermeidend) 2 dysfunktionale (feindselig engagiert und feindselig distanziert). 8.3. Umfassend kontextualistisch systemische Modelle: Bronfenbrenner, Bradbury und Fincham, Karney und Bradbury, Schneewind 8.3.1.Bronfenbrenners Modell menschlicher Entwicklung im Ã¶kologischen Kontext  so unterscheidet er zwischen vier Umweltsystemen, die er als ineinander verschachtelte Einheiten betrachtet. 8.3.2. Bradburys und Finchams kontextuelles Modell ehelicher Interaktion kontextuelles Modell ehelicher Interaktion zielt auf kurzfristige InteraktionsablÃ¤ufe ab. 8.3.3.Das VulnerabilitÃ¤ts Stress Adaptionsmodell. Ãœberdauernde Eigenschaften der Partner als auch belastende Ereignisse beeinflussen die Anpassungsprozesse, diese prÃ¤gt und wird geprÃ¤gt von der Paarzufriedenheit und der PaarstabilitÃ¤t. 8.3.4. Ein integratives Rahmenmodell der Paarentwicklung nach Schneewind</p>
<p>8.4. Paarbeziehungsprozesse als Ansatzpunkte fÃ¼r Intervention:  Prozessorientierte Paartherapien beziehung sich auf klinisch relevante StÃ¶rungen. Prozessorientierte AnsÃ¤tze mit prÃ¤ventiver Zielsetzung bemÃ¼hen sich vor allem um die Vermittlung bzw. StÃ¤rkung von Beziehungsfertigkeiten, bevr die PS dysfunktional verlÃ¤uft. Integrative Prozessmodell der PSentwicklung kÃ¶nnen auf der Interventionsebene durch die ZusammenfÃ¼hrung unterschiedlicher AnsÃ¤tze zur StÃ¤rkung und QualitÃ¤t und StabilitÃ¤t von Paarbeziehungen beitragen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: VJ und Dokus</title>
		<link>http://www.textro.com/2005/10/23/ultimativer-tv-tipp/#comment-83</link>
		<dc:creator>VJ und Dokus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2006 20:00:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.textro.com/?p=53#comment-83</guid>
		<description>7. Universelle und indizierte PrÃ¤vention von BeziehungsstÃ¶rungen von KH und G B
7.1.Partnerschaft, Ehe und Familie: Status Quo
- In Umfragen zur Lebenszufriedenheit werden Liebe, Partnerschaft und Familie als zentrale Faktoren des Wohlbefindens genannt, sie stellen eine der wichtigsten Quellen fÃ¼r Lebensfreude und psychische StabilitÃ¤t dar. 
- Kaum ein Beruf ist heute noch ohne Ausbildung mÃ¶glich, nur fÃ¼r den Beruf Ehepartner und Elternteil gibt es bisher nicht einmal das Bewusstsein, das auch dafÃ¼r entsprechende Vorbereitung nÃ¶tig ist. 
7.2.1. Epidemiologie: (Un)Zufriedenheit mit der Partnerschaft
- Zufriedene Paare tendieren dazu, das zukÃ¼nftige Funktionieren Ihrer Beziehung unrealistisch positiv zu beurteilen. Die Zufriedenheit mit der Beziehung nimmt in den ersten 10 Ehejahren ab. 
7.2.2.Scheidung und Scheidungsfolgen:
- SchÃ¤tzungen zufolge wird ca. jede dritte, in GroÃŸstÃ¤dten jede zweite der heute geschlossenen Ehen geschieden werden. 
- Ehen werden heute unter der PrÃ¤misse gegenseitiger emotionaler UnterstÃ¼tzung eingegangen. An der ErfÃ¼llung der hohen gegenseitigen Erwartungen scheitern viele Paare. 
- Erwachsene aus geschiedenen Herkunftsfamilien haben im Vergleich zu Erwachsenen aus intakten Herkunftsfamilien eine verminderte psychische Gesundheit (Bodenmann, Hahlweg 2002), nutzen psychologische Benadlungseinrichtungen hÃ¤ufiger (Amato 2001),  weisen schlechtere Schulleistungen (Amato 2001) und eine geringere EhequalitÃ¤t und StabilitÃ¤t (Diekmann und Engelhardt 1995; Amato 2001).
7.2.3. Auswirkungen chronischer Partnerschaftskonflikte:
- Eine Scheidung kann, wenn eine Beziehungsverbesserung nicht zu erreichen ist, eine Â„Ende des SchreckensÂ“ bedeuten statt eines Â„Schreckens ohne EndeÂ“. 
Gewalt gegen Partner und Kinder:
Niedrige BQ und hÃ¤ufige Partnerkonflikte korrelieren mit vermehrter physischer Aggression gegenÃ¼ber dem Partner; Gewaltrate: USA 12,5 %, Dtl 8,5%; Kinder aus Gewaltfamilien zeigen eine erhÃ¶hte Rate v externalisierenden StÃ¶rungen (Sozialverhalten) und internalisierenden StÃ¶rungen (Depression, Ã„ngste), darÃ¼ber hinaus wÃ¤hlen sie hÃ¤ufiger einen gewaltbereiten Partner (Black2001)
Partnerschaftskonflikte kÃ¶nnen zu psychischen StÃ¶rungen fÃ¼hren
-	Frauen mit unbefriedigender Beziehung- Depressionsrisiko steigt um 50 %
-	Paare in Ehetherapie Â– 43% w und 29% m erhÃ¶hte Depressionssymptomatik
-	Problemtrinken
Ehekonflikte und physische StÃ¶rungen
fÃ¼r somatische Probleme ist die BQ ein bedeutsames Korrelat; Immunfunktionen von Kiecolt-Glaser (1987), KortisolausschÃ¼ttung bei Streit funktioniert nur bei glÃ¼cklichen Paaren, bei unglÃ¼cklichen wegen Ãœberlastung geschlossen; 
Ehekonflikte und Auswirkungen auf die Kinder:
Sanders 1997: Eheprobleme und Konflikte der Eltern sind mit gegenwÃ¤rtigen und zukÃ¼nftigen Anpassungsproblemen der Kinder verbunden. Diese kÃ¶nnen sich in aggressivem und oppositionellem Verhalten oder in Angst, Depression oder somatischen Beschwerden Ã¤uÃŸern. 
7.3. Wirksamkeit von Ehetherapie:
In Eheberatungsstellen lÃ¤sst sich ein kontinuierlicher Anstieg der Nachfrage nach professioneller Hilfe feststellen. Die Wirksamkeit von Eheberatung oder Therapie ist jedoch leider begrenzt. 
7.4. und 7.5. PrÃ¤vention: Begriffsbestimmung und PrÃ¤ventive Partnerschaftsprogramme: 
Ebene 1: Universelle MaÃŸnahmen, wie wissenschaftliche Infotainmentangebote in TV, Print und Internet, fÃ¼r Paare ohne Kontakt zu Professionellen: 
Ebene 2: MaÃŸnahmen fÃ¼r Paare bei spezifischen Ã„nderungswÃ¼nschen mit isolierten Problembereichen ohne Kontakt zu Professionellen. In Betracht kommen SelbsthilfebÃ¼cher, Videoserien (Kommunikation, SexualitÃ¤t, Erziehung), BroschÃ¼ren, Chat Rooms, etc.
Ebene 3: Informationen und aktives Training fÃ¼r Paare in Gruppen mit Kontakt zu Professionellen. Infoabend oder Training fÃ¼r Gruppen; dazu zÃ¤hlen das Kommunikations- und ProblemlÃ¶setraining EPL ein partnerschaftliches Lernprogramm oder die StressbewÃ¤ltigung fÃ¼r Paare wie das Freiburger StressbewÃ¤ltigungsprogramm von Bodenmann 2000
Ebene 4: Information und individuelle Betreuung einzelner Paare mit spezifischen Ã„nderungswÃ¼nschen mit engem Kontakt zu Professionellen; Paarthearapie und Beratung; VET Schindler 1998 Verhaltenstherapeutische Ehetherapie</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>7. Universelle und indizierte PrÃ¤vention von BeziehungsstÃ¶rungen von KH und G B<br />
7.1.Partnerschaft, Ehe und Familie: Status Quo<br />
- In Umfragen zur Lebenszufriedenheit werden Liebe, Partnerschaft und Familie als zentrale Faktoren des Wohlbefindens genannt, sie stellen eine der wichtigsten Quellen fÃ¼r Lebensfreude und psychische StabilitÃ¤t dar.<br />
- Kaum ein Beruf ist heute noch ohne Ausbildung mÃ¶glich, nur fÃ¼r den Beruf Ehepartner und Elternteil gibt es bisher nicht einmal das Bewusstsein, das auch dafÃ¼r entsprechende Vorbereitung nÃ¶tig ist.<br />
7.2.1. Epidemiologie: (Un)Zufriedenheit mit der Partnerschaft<br />
- Zufriedene Paare tendieren dazu, das zukÃ¼nftige Funktionieren Ihrer Beziehung unrealistisch positiv zu beurteilen. Die Zufriedenheit mit der Beziehung nimmt in den ersten 10 Ehejahren ab.<br />
7.2.2.Scheidung und Scheidungsfolgen:<br />
- SchÃ¤tzungen zufolge wird ca. jede dritte, in GroÃŸstÃ¤dten jede zweite der heute geschlossenen Ehen geschieden werden.<br />
- Ehen werden heute unter der PrÃ¤misse gegenseitiger emotionaler UnterstÃ¼tzung eingegangen. An der ErfÃ¼llung der hohen gegenseitigen Erwartungen scheitern viele Paare.<br />
- Erwachsene aus geschiedenen Herkunftsfamilien haben im Vergleich zu Erwachsenen aus intakten Herkunftsfamilien eine verminderte psychische Gesundheit (Bodenmann, Hahlweg 2002), nutzen psychologische Benadlungseinrichtungen hÃ¤ufiger (Amato 2001),  weisen schlechtere Schulleistungen (Amato 2001) und eine geringere EhequalitÃ¤t und StabilitÃ¤t (Diekmann und Engelhardt 1995; Amato 2001).<br />
7.2.3. Auswirkungen chronischer Partnerschaftskonflikte:<br />
- Eine Scheidung kann, wenn eine Beziehungsverbesserung nicht zu erreichen ist, eine Â„Ende des SchreckensÂ“ bedeuten statt eines Â„Schreckens ohne EndeÂ“.<br />
Gewalt gegen Partner und Kinder:<br />
Niedrige BQ und hÃ¤ufige Partnerkonflikte korrelieren mit vermehrter physischer Aggression gegenÃ¼ber dem Partner; Gewaltrate: USA 12,5 %, Dtl 8,5%; Kinder aus Gewaltfamilien zeigen eine erhÃ¶hte Rate v externalisierenden StÃ¶rungen (Sozialverhalten) und internalisierenden StÃ¶rungen (Depression, Ã„ngste), darÃ¼ber hinaus wÃ¤hlen sie hÃ¤ufiger einen gewaltbereiten Partner (Black2001)<br />
Partnerschaftskonflikte kÃ¶nnen zu psychischen StÃ¶rungen fÃ¼hren<br />
-	Frauen mit unbefriedigender Beziehung- Depressionsrisiko steigt um 50 %<br />
-	Paare in Ehetherapie Â– 43% w und 29% m erhÃ¶hte Depressionssymptomatik<br />
-	Problemtrinken<br />
Ehekonflikte und physische StÃ¶rungen<br />
fÃ¼r somatische Probleme ist die BQ ein bedeutsames Korrelat; Immunfunktionen von Kiecolt-Glaser (1987), KortisolausschÃ¼ttung bei Streit funktioniert nur bei glÃ¼cklichen Paaren, bei unglÃ¼cklichen wegen Ãœberlastung geschlossen;<br />
Ehekonflikte und Auswirkungen auf die Kinder:<br />
Sanders 1997: Eheprobleme und Konflikte der Eltern sind mit gegenwÃ¤rtigen und zukÃ¼nftigen Anpassungsproblemen der Kinder verbunden. Diese kÃ¶nnen sich in aggressivem und oppositionellem Verhalten oder in Angst, Depression oder somatischen Beschwerden Ã¤uÃŸern.<br />
7.3. Wirksamkeit von Ehetherapie:<br />
In Eheberatungsstellen lÃ¤sst sich ein kontinuierlicher Anstieg der Nachfrage nach professioneller Hilfe feststellen. Die Wirksamkeit von Eheberatung oder Therapie ist jedoch leider begrenzt.<br />
7.4. und 7.5. PrÃ¤vention: Begriffsbestimmung und PrÃ¤ventive Partnerschaftsprogramme:<br />
Ebene 1: Universelle MaÃŸnahmen, wie wissenschaftliche Infotainmentangebote in TV, Print und Internet, fÃ¼r Paare ohne Kontakt zu Professionellen:<br />
Ebene 2: MaÃŸnahmen fÃ¼r Paare bei spezifischen Ã„nderungswÃ¼nschen mit isolierten Problembereichen ohne Kontakt zu Professionellen. In Betracht kommen SelbsthilfebÃ¼cher, Videoserien (Kommunikation, SexualitÃ¤t, Erziehung), BroschÃ¼ren, Chat Rooms, etc.<br />
Ebene 3: Informationen und aktives Training fÃ¼r Paare in Gruppen mit Kontakt zu Professionellen. Infoabend oder Training fÃ¼r Gruppen; dazu zÃ¤hlen das Kommunikations- und ProblemlÃ¶setraining EPL ein partnerschaftliches Lernprogramm oder die StressbewÃ¤ltigung fÃ¼r Paare wie das Freiburger StressbewÃ¤ltigungsprogramm von Bodenmann 2000<br />
Ebene 4: Information und individuelle Betreuung einzelner Paare mit spezifischen Ã„nderungswÃ¼nschen mit engem Kontakt zu Professionellen; Paarthearapie und Beratung; VET Schindler 1998 Verhaltenstherapeutische Ehetherapie</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: VJ und Dokus</title>
		<link>http://www.textro.com/2005/10/23/ultimativer-tv-tipp/#comment-82</link>
		<dc:creator>VJ und Dokus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2006 19:59:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.textro.com/?p=53#comment-82</guid>
		<description>6. PersÃ¶nlichkeit und Partnerschaft von Franz Neyer 6.1. Partnerschaft = zwei PersÃ¶nlichkeiten und eine Beziehung John Gottmann (1982) forderte die Befreiung der Partnerschaftsforschung von einer individualistischen Perspektive, die sich ausschlieÃŸlich auf beziehungsrelevante Dispositionen konzentrierte. So entsteht der KÃ¶nigsweg der Partnerschaftsforschung, der die dyadischen Interaktionen und Prozesse (z.B. Verhaltensbeobachtungen von KonfliktlÃ¶segesprÃ¤chen) erforscht. ; Dank besserer Forschungsmethoden und Instrumente, wissen wir heute mehr Ã¼ber die langfristige Entwicklung von PersÃ¶nlichkeitseigenschaften (Caspi und Roberts, Roberts und DelVechhio); Es wird die These vertreten, dass die PersÃ¶nlichkeit des Einzelnen nicht nur eine prÃ¤gende Rolle in der Dynamik der PS spielt, sondern dass diese sowohl durch dyadische Prozesse der Beziehungserfahrung und Â–Entwicklung als auch durch die PersÃ¶nlichkeit des Partners beeinflusst werden kann. Allerdings scheinen PersÃ¶nlichkeitseffekte auf die Partnerschaft zahlreicher und stÃ¤rker zu sein als die Partnerschaftseffekte auf die PersÃ¶nlichkeit. 6.2. Wechselwirkungen zwischen PersÃ¶nlichkeit und Partnerschaft: Nach Asendopf (1999) ist die PersÃ¶nlichkeit die Gesamtheit aller psychologischen Merkmale, in denen sich Personen einer Population konsitent (d.h. Ã¼ber verschiedene Situationen hinweg) und stabil (d.h. Ã¼ber mittelfristige ZeitrÃ¤ume hinweg) unterscheiden. ; Das FÃ¼nf Faktoren Modell (Extraversion, Neurotizismus, Gewissenhaftigkeit, VertrÃ¤glichkeit und Offenheit) von Bierhoff ist die gegenwÃ¤rtig bekannteste Version einer allgemeinen Eigenschaftstheorie, auch wenn die PersÃ¶nlichkeitspsychologie natÃ¼rlich noch Ã¼ber weitere Paradigmen verfÃ¼gt (GesamtÃ¼bersicht bei Asendorpf, 1999).; Partnerschaften unterscheiden sich von anderen Arten persÃ¶nlicher Beziehungen in der Regel (aber nicht zwingend) durch Bindung und SexualitÃ¤t. Partnerschaftsspezifische Interaktionsmuster werden durch die PersÃ¶nlichkeit der Partner gestaltet und von der Beziehungsbiografie beeinflusst. Dies fÃ¼hrt zu charakteristischen dyadischen Unterschieden zwischen Partnerschaften. ; Roberts und Del Vecchio 2000 haben unlÃ¤ngt gezeigt, dass die StabilitÃ¤t von PersÃ¶nlichkeitsmerkmalen Â– operationalisiert durch Restkorrelationen Ã¼ber durchschnittlich 6,7 Jahre Â– von der Kindheit (r = 0,31) und Adoleszenz (r = 0,54) bis zum alter um die 30 (r = 0,64) kontinuierlich zunimmt, aber Ihr Plateau  erst in der 6.Lebensdekade (r=0,7) erreicht. ; Die StabilitÃ¤t der Partnerschaft hÃ¤ngt von der PersÃ¶nlichkeit der Partner, ihrer Beziehungsbiografie und von Umweltfaktoren ab.; Robert und DelVechio nennen vier Arten der Transaktion zwischen Person und Umwelt. Diese sind nicht kurzfristig, sondern Ã¼ber die Zeit hinweg. Reaktive, evokative, provokative und manipulative. Sie lassen sich auf die Transaktion zwischen PersÃ¶nlichkeit und Partnerschaft, die ja ein Spezialfall der persÃ¶nlichen Umwelt ist, Ã¼bertragen. Reaktive Transaktionen entstehen, wenn eine Person Erfahrungen in der Partnerschaft so interpretiert, dass sie mit ihrer PersÃ¶nlichkeit und und Ihrem Selbstkonzept Ã¼bereinstimmen. Evokative Transaktionen entstehen, wenn eine Person beim Partner Reaktionen hervorruft, die ihrer PersÃ¶nlichkeit entsprechen.  Eine proaktive liegt dann vor, wenn jemand sich aktiv einen Partner sucht, der am besten zu seiner PersÃ¶nlichkeit passt. SchlieÃŸlich besteht eine manipulative Transaktion darin, dass ein Partner aktiv versucht, das Verhalten oder die PersÃ¶nlichkeit des anderen zu verÃ¤ndern bzw. zu manipulieren. ; Die EinflÃ¼sse von PersÃ¶nlichkeitsmerkmalen auf soziale Beziehungen waren zahlreicher und stÃ¤rker als die EinflÃ¼sse von Beziehungserfahrungen auf PersÃ¶nlichkeitsmerkmale. (Asendorpf und Wilpers 1998, Neyer und Asendorpf, 2001); 6.3. Individuum und Dyade: Wechselwirkungen zwischen PersÃ¶nlichkeit und Partnerschaft kÃ¶nnen aus einer individuellen und einer dyadischen Perspektive betrachtet werden. 6.3.1. Individuelle Perspektive PersÃ¶nlichkeitseffekte auf Partnerschaft und Partnerschaftsefekte auf PersÃ¶nlichkeit kÃ¶nnen nur mit Hilfe aufwÃ¤ndiger LÃ¤ngsschnittsudien untersucht werden, in denen PersÃ¶nlichkeits- und Partnerschaftsmerkmale mindestens zu 2 Messzeitpunkten erhoben werden. Auf keinen Fall lassen Korrelationen, die auf de Grundlage von zeitlich gemessenen PersÃ¶nlichkeits- und Beziehungsmerkmalen ermittelt wurden, RÃ¼ckschlÃ¼sse auf kausale Effekte zu. Die negative Korrelation a, zwischen Nuerotizismus und Partnerschaftszufriedenheit zum Zeitpunkt T1, kann auf mehreren Ursachen beruhen: Erstens kÃ¶nnte eine hohe AusprÃ¤gung in Neurotizismus Unzufriedenheit mit der Partnerschaft bewirken; zweitens kÃ¶nnte eine dauerhafte Unzufridenheit in der Beziehung generell neurotischer machen; drittens kÃ¶nnten auch andere unbekannte Faktoren die Korrelation erklÃ¤ren, etwa stress am Arbeitsplatz, der sich in gleicher Weise negativ auf Neurotizismus und Partnerschaftszufriedenheit auswirkt. Und viertens kÃ¶nnte die Korrelation allein darauf beruhen, dass neurotische Personen generell dazu neigen, alles und damit auch ihre Partnerschaft negativ zu bewerten. Â…Â…Â….6.3.2. Dyadische Perspektive Aus dyadischer Sicht wird die Passung zwischen den PersÃ¶nlichkeiten der Partner und der von beiden erlebten PartnerschaftsqualitÃ¤t betrachtet. Ebenso werden VerÃ¤nderungen in der Passung und Wechselwirkungen zwischen den Partnern untersucht. Die Ã„hnlichkeit zwischen Partnerin der Beurteilung der BeziehungsqualitÃ¤t liegt in der Regel zwischen r = 0.4 und r = 0.8 und ist damit deutlich hÃ¶her als die Ã„hnlichkeit in PersÃ¶nlichkeitsmerkmalen (karney1994). ; Der Einfluss des eigenen Neurotizismus, der aber vom korrespondierenden Merkmal des Partners unabhÃ¤ngig ist, wird als Aktuereffekt bezeichnet, wÃ¤hrend der ausschliÃŸlich auf den Neurotizismus des Partners zurÃ¼ckgehende Effekt als Partnereffekt bezeichnet wird. In Analogie zum individuellen Design werden in diesen Pfaden die jeweiligen indirekten EinflÃ¼sse kontrolliert. (Kenny 1996, Gonzalez und Griffin 1997, Neyer 1998)
6.4. Wer hat einen Partner und wer hat keinen? 	6.5. Wer passt zu wem? Gleich und Gleich gesellt sich gerne; GegensÃ¤tze ziehen sich an; Allerdings scheint Ã„hnlichkeit zwischen den Partnern eine eindeutig grÃ¶ÃŸere Rolle zu spielen als UnÃ¤hnlichkeit. Nach einer Ãœbersicht von Lykken und Telegen (1993) ist die Ã„hnlichkeit am hÃ¶chsten im Bereich von Werten und Einstellungen (Korrelationen zwischen 0,2 und 0,7), gefolgt von Intelligenz (.37), physischer AttraktivitÃ¤t (zwischen.38 und .53) und kÃ¶rperlichen Merkmalen wie GrÃ¶ÃŸe und Gewicht (zwischen .1 und.3). Bei Offenheit werden Korrelationen berichtet. Selektive Partnerwahl (in der angloamerikanischen Literatur assortative mating) bezeichnet die Tendenz, einen Partner nicht zufÃ¤llig, sondern nach bestimmten sozialen oder genetischen Kriterien zu wÃ¤hlen bzw. von ihm gewÃ¤hlt zu werden, wobei als Selektionskriterium eine geringe bis moderate Ã„hnlichkeit dient. ..Da PersÃ¶nlichkeit nicht nur genetischen sondern auch UmwelteinflÃ¼ssen unterliegt, KÃ¶nnen diese Effekte auch allgemeiner als Personen Umwelt Korrelation formuliert werden: Wir suchen uns eine Umwelt, die unserer PersÃ¶nlichkeit entspricht. In diesem Sinne dient die selektive Partnerwahl gewissermaÃŸen der Herstellung und Kontrolle von Umweltbedingungen und damit logischerweise auch der StabilitÃ¤t unserer PersÃ¶nlichkeit. Die KÃ¶rpergrÃ¶ÃŸe ist zB ein stark genetisch determiniertes Merkmal, welches zwischen Parntern nicht hoch abe substanziell korreliert (r=.25 1999) Â….Partner Ã¼berschÃ¤tzen die Ã„hnlichkeit zwischen sich und dem anderen und projizieren ihr Selbstbild in den anderen hinein. Dies kommt der partnerschaftlichen Zufriedenheit zugute. 6.6. Wie beeinflusst die PersÃ¶nlichkeit die Partnerschaft: Merkmale wie Â…. Neurotizismus (Ã¤ngstlicher, hÃ¤ufiger negativ, emotional labiler), mangelnde Gewissenhaftigkeit haben einen langfristig schÃ¤digenden Einfluss auf die QualitÃ¤t und StabilitÃ¤t von Partnerschaften. ; Die PersÃ¶nlichkeitsmerkmale beider Partner sagten unabhÃ¤ngig voneinander sowohl die vom anderen als auch die selbsterlebte BQ vorher: Die BQ der Frau wurde durch eine geringe negative und hohe positive EmotionalitÃ¤t sowie durch starke Kontrolliertheit des Mannes vorhergesagt, wÃ¤hrend die BQ des Mannes  lediglich durch eine geringe negative EmotionalitÃ¤t seiner Partnerin prÃ¤diziert werden konnte. 

6.7. Wie beeinflusst die Partnerschaft die PersÃ¶nlichkeit
Caspi und Roberts: vertraten die Ansicht, dass im Lebenslauf neue Beziehungen entstehen, zB  zu Partnern oder eigenen Kindern, die eine Wende in der PersÃ¶nlichkeitsentwicklung auslÃ¶sen kÃ¶nnen. 

Costa et al: Bei 68 MÃ¤nnern, die geheiratet hatten, nahm der Neurotizismus ab, wÃ¤hrend Gewissenhaftigkeit gleich blieb. Insgesamt betrachtet machte Scheidung die MÃ¤nner Mitt 40 also depressiver und wniger zielorientiert, wÃ¤hrend die Frauen Mitte 40 von der Scheidung sogar profitierten, zumindest in ihrer PersÃ¶nlichkeit. Die</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>6. PersÃ¶nlichkeit und Partnerschaft von Franz Neyer 6.1. Partnerschaft = zwei PersÃ¶nlichkeiten und eine Beziehung John Gottmann (1982) forderte die Befreiung der Partnerschaftsforschung von einer individualistischen Perspektive, die sich ausschlieÃŸlich auf beziehungsrelevante Dispositionen konzentrierte. So entsteht der KÃ¶nigsweg der Partnerschaftsforschung, der die dyadischen Interaktionen und Prozesse (z.B. Verhaltensbeobachtungen von KonfliktlÃ¶segesprÃ¤chen) erforscht. ; Dank besserer Forschungsmethoden und Instrumente, wissen wir heute mehr Ã¼ber die langfristige Entwicklung von PersÃ¶nlichkeitseigenschaften (Caspi und Roberts, Roberts und DelVechhio); Es wird die These vertreten, dass die PersÃ¶nlichkeit des Einzelnen nicht nur eine prÃ¤gende Rolle in der Dynamik der PS spielt, sondern dass diese sowohl durch dyadische Prozesse der Beziehungserfahrung und Â–Entwicklung als auch durch die PersÃ¶nlichkeit des Partners beeinflusst werden kann. Allerdings scheinen PersÃ¶nlichkeitseffekte auf die Partnerschaft zahlreicher und stÃ¤rker zu sein als die Partnerschaftseffekte auf die PersÃ¶nlichkeit. 6.2. Wechselwirkungen zwischen PersÃ¶nlichkeit und Partnerschaft: Nach Asendopf (1999) ist die PersÃ¶nlichkeit die Gesamtheit aller psychologischen Merkmale, in denen sich Personen einer Population konsitent (d.h. Ã¼ber verschiedene Situationen hinweg) und stabil (d.h. Ã¼ber mittelfristige ZeitrÃ¤ume hinweg) unterscheiden. ; Das FÃ¼nf Faktoren Modell (Extraversion, Neurotizismus, Gewissenhaftigkeit, VertrÃ¤glichkeit und Offenheit) von Bierhoff ist die gegenwÃ¤rtig bekannteste Version einer allgemeinen Eigenschaftstheorie, auch wenn die PersÃ¶nlichkeitspsychologie natÃ¼rlich noch Ã¼ber weitere Paradigmen verfÃ¼gt (GesamtÃ¼bersicht bei Asendorpf, 1999).; Partnerschaften unterscheiden sich von anderen Arten persÃ¶nlicher Beziehungen in der Regel (aber nicht zwingend) durch Bindung und SexualitÃ¤t. Partnerschaftsspezifische Interaktionsmuster werden durch die PersÃ¶nlichkeit der Partner gestaltet und von der Beziehungsbiografie beeinflusst. Dies fÃ¼hrt zu charakteristischen dyadischen Unterschieden zwischen Partnerschaften. ; Roberts und Del Vecchio 2000 haben unlÃ¤ngt gezeigt, dass die StabilitÃ¤t von PersÃ¶nlichkeitsmerkmalen Â– operationalisiert durch Restkorrelationen Ã¼ber durchschnittlich 6,7 Jahre Â– von der Kindheit (r = 0,31) und Adoleszenz (r = 0,54) bis zum alter um die 30 (r = 0,64) kontinuierlich zunimmt, aber Ihr Plateau  erst in der 6.Lebensdekade (r=0,7) erreicht. ; Die StabilitÃ¤t der Partnerschaft hÃ¤ngt von der PersÃ¶nlichkeit der Partner, ihrer Beziehungsbiografie und von Umweltfaktoren ab.; Robert und DelVechio nennen vier Arten der Transaktion zwischen Person und Umwelt. Diese sind nicht kurzfristig, sondern Ã¼ber die Zeit hinweg. Reaktive, evokative, provokative und manipulative. Sie lassen sich auf die Transaktion zwischen PersÃ¶nlichkeit und Partnerschaft, die ja ein Spezialfall der persÃ¶nlichen Umwelt ist, Ã¼bertragen. Reaktive Transaktionen entstehen, wenn eine Person Erfahrungen in der Partnerschaft so interpretiert, dass sie mit ihrer PersÃ¶nlichkeit und und Ihrem Selbstkonzept Ã¼bereinstimmen. Evokative Transaktionen entstehen, wenn eine Person beim Partner Reaktionen hervorruft, die ihrer PersÃ¶nlichkeit entsprechen.  Eine proaktive liegt dann vor, wenn jemand sich aktiv einen Partner sucht, der am besten zu seiner PersÃ¶nlichkeit passt. SchlieÃŸlich besteht eine manipulative Transaktion darin, dass ein Partner aktiv versucht, das Verhalten oder die PersÃ¶nlichkeit des anderen zu verÃ¤ndern bzw. zu manipulieren. ; Die EinflÃ¼sse von PersÃ¶nlichkeitsmerkmalen auf soziale Beziehungen waren zahlreicher und stÃ¤rker als die EinflÃ¼sse von Beziehungserfahrungen auf PersÃ¶nlichkeitsmerkmale. (Asendorpf und Wilpers 1998, Neyer und Asendorpf, 2001); 6.3. Individuum und Dyade: Wechselwirkungen zwischen PersÃ¶nlichkeit und Partnerschaft kÃ¶nnen aus einer individuellen und einer dyadischen Perspektive betrachtet werden. 6.3.1. Individuelle Perspektive PersÃ¶nlichkeitseffekte auf Partnerschaft und Partnerschaftsefekte auf PersÃ¶nlichkeit kÃ¶nnen nur mit Hilfe aufwÃ¤ndiger LÃ¤ngsschnittsudien untersucht werden, in denen PersÃ¶nlichkeits- und Partnerschaftsmerkmale mindestens zu 2 Messzeitpunkten erhoben werden. Auf keinen Fall lassen Korrelationen, die auf de Grundlage von zeitlich gemessenen PersÃ¶nlichkeits- und Beziehungsmerkmalen ermittelt wurden, RÃ¼ckschlÃ¼sse auf kausale Effekte zu. Die negative Korrelation a, zwischen Nuerotizismus und Partnerschaftszufriedenheit zum Zeitpunkt T1, kann auf mehreren Ursachen beruhen: Erstens kÃ¶nnte eine hohe AusprÃ¤gung in Neurotizismus Unzufriedenheit mit der Partnerschaft bewirken; zweitens kÃ¶nnte eine dauerhafte Unzufridenheit in der Beziehung generell neurotischer machen; drittens kÃ¶nnten auch andere unbekannte Faktoren die Korrelation erklÃ¤ren, etwa stress am Arbeitsplatz, der sich in gleicher Weise negativ auf Neurotizismus und Partnerschaftszufriedenheit auswirkt. Und viertens kÃ¶nnte die Korrelation allein darauf beruhen, dass neurotische Personen generell dazu neigen, alles und damit auch ihre Partnerschaft negativ zu bewerten. Â…Â…Â….6.3.2. Dyadische Perspektive Aus dyadischer Sicht wird die Passung zwischen den PersÃ¶nlichkeiten der Partner und der von beiden erlebten PartnerschaftsqualitÃ¤t betrachtet. Ebenso werden VerÃ¤nderungen in der Passung und Wechselwirkungen zwischen den Partnern untersucht. Die Ã„hnlichkeit zwischen Partnerin der Beurteilung der BeziehungsqualitÃ¤t liegt in der Regel zwischen r = 0.4 und r = 0.8 und ist damit deutlich hÃ¶her als die Ã„hnlichkeit in PersÃ¶nlichkeitsmerkmalen (karney1994). ; Der Einfluss des eigenen Neurotizismus, der aber vom korrespondierenden Merkmal des Partners unabhÃ¤ngig ist, wird als Aktuereffekt bezeichnet, wÃ¤hrend der ausschliÃŸlich auf den Neurotizismus des Partners zurÃ¼ckgehende Effekt als Partnereffekt bezeichnet wird. In Analogie zum individuellen Design werden in diesen Pfaden die jeweiligen indirekten EinflÃ¼sse kontrolliert. (Kenny 1996, Gonzalez und Griffin 1997, Neyer 1998)<br />
6.4. Wer hat einen Partner und wer hat keinen? 	6.5. Wer passt zu wem? Gleich und Gleich gesellt sich gerne; GegensÃ¤tze ziehen sich an; Allerdings scheint Ã„hnlichkeit zwischen den Partnern eine eindeutig grÃ¶ÃŸere Rolle zu spielen als UnÃ¤hnlichkeit. Nach einer Ãœbersicht von Lykken und Telegen (1993) ist die Ã„hnlichkeit am hÃ¶chsten im Bereich von Werten und Einstellungen (Korrelationen zwischen 0,2 und 0,7), gefolgt von Intelligenz (.37), physischer AttraktivitÃ¤t (zwischen.38 und .53) und kÃ¶rperlichen Merkmalen wie GrÃ¶ÃŸe und Gewicht (zwischen .1 und.3). Bei Offenheit werden Korrelationen berichtet. Selektive Partnerwahl (in der angloamerikanischen Literatur assortative mating) bezeichnet die Tendenz, einen Partner nicht zufÃ¤llig, sondern nach bestimmten sozialen oder genetischen Kriterien zu wÃ¤hlen bzw. von ihm gewÃ¤hlt zu werden, wobei als Selektionskriterium eine geringe bis moderate Ã„hnlichkeit dient. ..Da PersÃ¶nlichkeit nicht nur genetischen sondern auch UmwelteinflÃ¼ssen unterliegt, KÃ¶nnen diese Effekte auch allgemeiner als Personen Umwelt Korrelation formuliert werden: Wir suchen uns eine Umwelt, die unserer PersÃ¶nlichkeit entspricht. In diesem Sinne dient die selektive Partnerwahl gewissermaÃŸen der Herstellung und Kontrolle von Umweltbedingungen und damit logischerweise auch der StabilitÃ¤t unserer PersÃ¶nlichkeit. Die KÃ¶rpergrÃ¶ÃŸe ist zB ein stark genetisch determiniertes Merkmal, welches zwischen Parntern nicht hoch abe substanziell korreliert (r=.25 1999) Â….Partner Ã¼berschÃ¤tzen die Ã„hnlichkeit zwischen sich und dem anderen und projizieren ihr Selbstbild in den anderen hinein. Dies kommt der partnerschaftlichen Zufriedenheit zugute. 6.6. Wie beeinflusst die PersÃ¶nlichkeit die Partnerschaft: Merkmale wie Â…. Neurotizismus (Ã¤ngstlicher, hÃ¤ufiger negativ, emotional labiler), mangelnde Gewissenhaftigkeit haben einen langfristig schÃ¤digenden Einfluss auf die QualitÃ¤t und StabilitÃ¤t von Partnerschaften. ; Die PersÃ¶nlichkeitsmerkmale beider Partner sagten unabhÃ¤ngig voneinander sowohl die vom anderen als auch die selbsterlebte BQ vorher: Die BQ der Frau wurde durch eine geringe negative und hohe positive EmotionalitÃ¤t sowie durch starke Kontrolliertheit des Mannes vorhergesagt, wÃ¤hrend die BQ des Mannes  lediglich durch eine geringe negative EmotionalitÃ¤t seiner Partnerin prÃ¤diziert werden konnte. </p>
<p>6.7. Wie beeinflusst die Partnerschaft die PersÃ¶nlichkeit<br />
Caspi und Roberts: vertraten die Ansicht, dass im Lebenslauf neue Beziehungen entstehen, zB  zu Partnern oder eigenen Kindern, die eine Wende in der PersÃ¶nlichkeitsentwicklung auslÃ¶sen kÃ¶nnen. </p>
<p>Costa et al: Bei 68 MÃ¤nnern, die geheiratet hatten, nahm der Neurotizismus ab, wÃ¤hrend Gewissenhaftigkeit gleich blieb. Insgesamt betrachtet machte Scheidung die MÃ¤nner Mitt 40 also depressiver und wniger zielorientiert, wÃ¤hrend die Frauen Mitte 40 von der Scheidung sogar profitierten, zumindest in ihrer PersÃ¶nlichkeit. Die</p>
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		<title>Von: VJ und Dokus</title>
		<link>http://www.textro.com/2005/10/23/ultimativer-tv-tipp/#comment-81</link>
		<dc:creator>VJ und Dokus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2006 19:58:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.textro.com/?p=53#comment-81</guid>
		<description>3. Was unterscheidet Singles und Paare? BK  3.1. Das Konstrukt Single - Allgemein lassen sich Lebensformen als Â„relativ stabile BeziehungsgefÃ¼ge, die Menschen mit Menschen verbinden, mit denen sie unmittelbar zusammenlebenÂ“ definieren (z. B. Familien, Alleinerziehende, nicht verheiratete Paare). In die Lebensform Singles mischen sich hÃ¤ufig auch Hinweise auf die Lebensweise, d.h. eine Â„innere Haltung und /Ã¤uÃŸere kenntliche Verhaltensweisen, die typisch fÃ¼r den Alltag von Menschen sindÂ“ (Hradil 1995). Der Lebensstil spezifiziert die typische Art, den Alltag zu gestalten; gemeint sind damit in erster Linie immer wiederkehrende Verhaltensweisen, die von entsprechenden Einstellungen bestimmt sind, die also damit auch als mehr oder weniger willentlich gestaltet gelten kÃ¶nnen. - Im Ã¶ffentlichen Bewusstsein steht dem flexiblen, unsteten Single der traditionelle Entwurf von Ehe und SexualitÃ¤t innerhalb einer festen Beziehung gegenÃ¼ber. Bisher liegen nur wenige Befunde Ã¼ber diejenigen vor, die als Single leben. - Singles sollen aus Sicht der Beziehungsforschung und dem AlltagsverstÃ¤ndnis folgend als Partnerlose im mittleren Erwachsenenalter, dem klassischen Familienalter, definiert werden; ob sie geschieden oder verwitwet sind (Familienstand), in einer WG leben oder ob sie Kinder haben spielt eine untergeordnete Rolle. Als Paare bzw. Paarperson sollen solche Menschen gelten, die eine feste Beziehung fÃ¼hren, unabhÃ¤ngig davon, ob sie mit ihrem Partner zusammenleben oder verheiratet sind. Zur Operationalisierung der Singles als auch der Paare bieten sich die Selbstdefinition an (Kern1998), da in jedem Fall das GefÃ¼hl, zu einem anderen Menschen eine Beziehung gleichermaÃŸen wie eine Nichtbeziehung zu haben, eine hÃ¶chst subjektive Angelegenheit ist. 3.1.1. Zur HÃ¤ufigkeit von Singles und Paaren Die Zahl der Partnerlosen ist nur schwer zu ermitteln, sie wird bis heute von vielen Sozialstatistiken nicht erfasst. Zu den Singles Â– ohne feste Parterschaft lebend, im Alter zwischen 20 und 50 Jahren, freiwillig oder nicht freiwillig Â– zÃ¤hlen ca. 16% der deutschen BevÃ¶lkerung. 3.1.2. Individualisierung u Pluralisierung Nach der Individualisierungsthese leben immer mehr Menschen ihr Leben  nach individuellen Gesichtspunkten; sie haben sich aus vorgegebenen Sozialformen und Â–bindungen gelÃ¶st, dabei gleichzeitig aber auch an Sicherheit durch Traditionen und Ã¼berkommenen Normen, wie sie ihr Leben zu leben habe, verloren, integrieren sich aber zunehmend in neue Gemeinschaften und Subkulturen. Angenommen wird, das dieser Trend auch und gerade in den privaten Bereich hinein wirkt (Beck und Beck Gernsheim, 1994). Wo Wahlfreiheit besteht, steigt auch die Zuschreibung von Selbstverantwortung und Selbstreflexion fÃ¼r die eigene Biografie.  3.2. Zum Unterschied von Singles und Paaren Viele Studien von KÃ¼pper; Unterschiede zwischen Singles und Paaren kÃ¶nnen dabei sowohl Ausdruck grundlegender, systematischer Differenzen sein oder lediglich Konsequenz der jeweiligen Lebensform. 3.2.1. Sind Singles genauso glÃ¼cklich wie Paare? Eine stabile Partnerschaft gilt als wichtigster Bedingungsfaktor fÃ¼r das Wohlbefinden: Die ehe wirkt sich bei Frauen  vor allem auf das psychische Wohlbefinden, bei MÃ¤nner auf das physische Wohlbefinden aus. 3.2.2. Haben Singles und Paare eine andere Beziehungsgeschichte? Als PrÃ¤dikatoren fÃ¼r das Single Dasein erweisen sich bei Frauen die HÃ¤ufigkeit, mit der sich die Befragten bislang verliebt haben, die Dauer der bisher lÃ¤ngsten Beziehung und tendenziell auch negative Erfahrungen mit Beziehungen. Bei den MÃ¤nnern trÃ¤gt allein die Beziehungsdauer signifikant zur Klassifikation bei. Singels und Paare unterscheiden sich im Verhalten bei Konflikt. Singles neigen bei Streit eher dazu, an das Verlassen der Beziehung zu denken. 3.2.3. Unterscheiden sich Singles und Paare in ihrer PersÃ¶nlichkeit? Die Big Five der PersÃ¶nlichkeit; Bindungsangst und Bindungsvermeidung: partnerbezogener Bindungsstil hat sich als bedeutsame Determinante fÃ¼r die Beziehungszufriedenheit und Â–StabilitÃ¤t erwiesen. Die Dauer des Single Seins steht bei den Singles in keinem Zusammenhang mit Bindungsangst und Bindungsvermeidung. Singles, die bindungsvermeidender sind, wollen jedoch noch fÃ¼r lÃ¤ngere Zeit single bleiben. Verheiratete sind deutlich romantischer als andere, freiwillige Singles besonders unromantisch. Singles setzen andere Schwerpunkte in der liebe, die Wirkungsrichtung bleibt hier allerdings offen. Soziosexuelle Orientierung WÃ¤hrend die freiwilligen Singles freizÃ¼giger sind als Paare, sind unfreiwillige Singles ebenso restriktiv wie Personen mit festen Beziehungen. Das soziosexuell freizÃ¼gige Verhalten der Single MÃ¤nner spiegelt sich auch in den hÃ¤ufigeren Versuchen, eine Frau kennen zu lernen wider. Geschlechtsstereotype PersÃ¶nlichkeitseigenschaften: Geschlechtsstereotype Eigenschaften scheinen die erste Attraktion zu fÃ¶rdern. Besonders die freiwilligen Singles Â– MÃ¤nner und noch deutlicher Frauen Â– verfÃ¼gen Ã¼ber androgyne Eigenschaften. Personen mit instrumentellen Eigenschaften Â– egal ob mit oder ohne feste Beziehung Â– finden eine Partnerschaft fÃ¼r sich weniger wichtig. 3.2.4. Haben Singles weniger traditionelle Einstellungen als Paare?  Lebensplanung Â– Kinder, Ehe und Beruf: Weniger trad. Einstellungen kÃ¶nnen zur Entscheidung , als Single zu leben, fÃ¼hren, aber umgekehrt kÃ¶nnen sich auch traditionelle Wertvorstellungen in Bezug auf Ehe, Familie und Beruf durch ein Leben als Single wandeln. Weder SM /SF sind grundsÃ¤tzlich gegen Ehe und Kinder eingestellt. Singles vertreten nicht insgesamt eine weniger traditionelle Haltung. 3.2.5. Bieten und suchen Singles und Paare andere auf dem Partnermarkt? MÃ¤nner und Frauen, die sich attraktiv fÃ¼hlen, verhalten sich zwar als Paar restriktiv, als Single jedoch freizÃ¼gig. 3.3. Single und Paar Sein als Lebensphase: Eine Typologie klassifiziert Singels als ambivalent, Ã¼berzeugt, hoffnungsvoll oder resigniert; Die Lebensform des S ist als Lebensphase zu begreifen, durch die fast jeder einmal geht. Viele Merkmale, in denen sich Singles und Paare unterscheiden, sind eng mit dem jeweiligen Beziehungs Status verbunden. Konstrukte  der PersÃ¶nlichkeit, wie Bindungsstil, die Big Five und die soziosexuelle Orientierung sind recht stabile Eigenschaften und kÃ¶nne auch als Ursache fÃ¼r den jeweiligen Beziehungsstatus interpretiert werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>3. Was unterscheidet Singles und Paare? BK  3.1. Das Konstrukt Single - Allgemein lassen sich Lebensformen als Â„relativ stabile BeziehungsgefÃ¼ge, die Menschen mit Menschen verbinden, mit denen sie unmittelbar zusammenlebenÂ“ definieren (z. B. Familien, Alleinerziehende, nicht verheiratete Paare). In die Lebensform Singles mischen sich hÃ¤ufig auch Hinweise auf die Lebensweise, d.h. eine Â„innere Haltung und /Ã¤uÃŸere kenntliche Verhaltensweisen, die typisch fÃ¼r den Alltag von Menschen sindÂ“ (Hradil 1995). Der Lebensstil spezifiziert die typische Art, den Alltag zu gestalten; gemeint sind damit in erster Linie immer wiederkehrende Verhaltensweisen, die von entsprechenden Einstellungen bestimmt sind, die also damit auch als mehr oder weniger willentlich gestaltet gelten kÃ¶nnen. - Im Ã¶ffentlichen Bewusstsein steht dem flexiblen, unsteten Single der traditionelle Entwurf von Ehe und SexualitÃ¤t innerhalb einer festen Beziehung gegenÃ¼ber. Bisher liegen nur wenige Befunde Ã¼ber diejenigen vor, die als Single leben. - Singles sollen aus Sicht der Beziehungsforschung und dem AlltagsverstÃ¤ndnis folgend als Partnerlose im mittleren Erwachsenenalter, dem klassischen Familienalter, definiert werden; ob sie geschieden oder verwitwet sind (Familienstand), in einer WG leben oder ob sie Kinder haben spielt eine untergeordnete Rolle. Als Paare bzw. Paarperson sollen solche Menschen gelten, die eine feste Beziehung fÃ¼hren, unabhÃ¤ngig davon, ob sie mit ihrem Partner zusammenleben oder verheiratet sind. Zur Operationalisierung der Singles als auch der Paare bieten sich die Selbstdefinition an (Kern1998), da in jedem Fall das GefÃ¼hl, zu einem anderen Menschen eine Beziehung gleichermaÃŸen wie eine Nichtbeziehung zu haben, eine hÃ¶chst subjektive Angelegenheit ist. 3.1.1. Zur HÃ¤ufigkeit von Singles und Paaren Die Zahl der Partnerlosen ist nur schwer zu ermitteln, sie wird bis heute von vielen Sozialstatistiken nicht erfasst. Zu den Singles Â– ohne feste Parterschaft lebend, im Alter zwischen 20 und 50 Jahren, freiwillig oder nicht freiwillig Â– zÃ¤hlen ca. 16% der deutschen BevÃ¶lkerung. 3.1.2. Individualisierung u Pluralisierung Nach der Individualisierungsthese leben immer mehr Menschen ihr Leben  nach individuellen Gesichtspunkten; sie haben sich aus vorgegebenen Sozialformen und Â–bindungen gelÃ¶st, dabei gleichzeitig aber auch an Sicherheit durch Traditionen und Ã¼berkommenen Normen, wie sie ihr Leben zu leben habe, verloren, integrieren sich aber zunehmend in neue Gemeinschaften und Subkulturen. Angenommen wird, das dieser Trend auch und gerade in den privaten Bereich hinein wirkt (Beck und Beck Gernsheim, 1994). Wo Wahlfreiheit besteht, steigt auch die Zuschreibung von Selbstverantwortung und Selbstreflexion fÃ¼r die eigene Biografie.  3.2. Zum Unterschied von Singles und Paaren Viele Studien von KÃ¼pper; Unterschiede zwischen Singles und Paaren kÃ¶nnen dabei sowohl Ausdruck grundlegender, systematischer Differenzen sein oder lediglich Konsequenz der jeweiligen Lebensform. 3.2.1. Sind Singles genauso glÃ¼cklich wie Paare? Eine stabile Partnerschaft gilt als wichtigster Bedingungsfaktor fÃ¼r das Wohlbefinden: Die ehe wirkt sich bei Frauen  vor allem auf das psychische Wohlbefinden, bei MÃ¤nner auf das physische Wohlbefinden aus. 3.2.2. Haben Singles und Paare eine andere Beziehungsgeschichte? Als PrÃ¤dikatoren fÃ¼r das Single Dasein erweisen sich bei Frauen die HÃ¤ufigkeit, mit der sich die Befragten bislang verliebt haben, die Dauer der bisher lÃ¤ngsten Beziehung und tendenziell auch negative Erfahrungen mit Beziehungen. Bei den MÃ¤nnern trÃ¤gt allein die Beziehungsdauer signifikant zur Klassifikation bei. Singels und Paare unterscheiden sich im Verhalten bei Konflikt. Singles neigen bei Streit eher dazu, an das Verlassen der Beziehung zu denken. 3.2.3. Unterscheiden sich Singles und Paare in ihrer PersÃ¶nlichkeit? Die Big Five der PersÃ¶nlichkeit; Bindungsangst und Bindungsvermeidung: partnerbezogener Bindungsstil hat sich als bedeutsame Determinante fÃ¼r die Beziehungszufriedenheit und Â–StabilitÃ¤t erwiesen. Die Dauer des Single Seins steht bei den Singles in keinem Zusammenhang mit Bindungsangst und Bindungsvermeidung. Singles, die bindungsvermeidender sind, wollen jedoch noch fÃ¼r lÃ¤ngere Zeit single bleiben. Verheiratete sind deutlich romantischer als andere, freiwillige Singles besonders unromantisch. Singles setzen andere Schwerpunkte in der liebe, die Wirkungsrichtung bleibt hier allerdings offen. Soziosexuelle Orientierung WÃ¤hrend die freiwilligen Singles freizÃ¼giger sind als Paare, sind unfreiwillige Singles ebenso restriktiv wie Personen mit festen Beziehungen. Das soziosexuell freizÃ¼gige Verhalten der Single MÃ¤nner spiegelt sich auch in den hÃ¤ufigeren Versuchen, eine Frau kennen zu lernen wider. Geschlechtsstereotype PersÃ¶nlichkeitseigenschaften: Geschlechtsstereotype Eigenschaften scheinen die erste Attraktion zu fÃ¶rdern. Besonders die freiwilligen Singles Â– MÃ¤nner und noch deutlicher Frauen Â– verfÃ¼gen Ã¼ber androgyne Eigenschaften. Personen mit instrumentellen Eigenschaften Â– egal ob mit oder ohne feste Beziehung Â– finden eine Partnerschaft fÃ¼r sich weniger wichtig. 3.2.4. Haben Singles weniger traditionelle Einstellungen als Paare?  Lebensplanung Â– Kinder, Ehe und Beruf: Weniger trad. Einstellungen kÃ¶nnen zur Entscheidung , als Single zu leben, fÃ¼hren, aber umgekehrt kÃ¶nnen sich auch traditionelle Wertvorstellungen in Bezug auf Ehe, Familie und Beruf durch ein Leben als Single wandeln. Weder SM /SF sind grundsÃ¤tzlich gegen Ehe und Kinder eingestellt. Singles vertreten nicht insgesamt eine weniger traditionelle Haltung. 3.2.5. Bieten und suchen Singles und Paare andere auf dem Partnermarkt? MÃ¤nner und Frauen, die sich attraktiv fÃ¼hlen, verhalten sich zwar als Paar restriktiv, als Single jedoch freizÃ¼gig. 3.3. Single und Paar Sein als Lebensphase: Eine Typologie klassifiziert Singels als ambivalent, Ã¼berzeugt, hoffnungsvoll oder resigniert; Die Lebensform des S ist als Lebensphase zu begreifen, durch die fast jeder einmal geht. Viele Merkmale, in denen sich Singles und Paare unterscheiden, sind eng mit dem jeweiligen Beziehungs Status verbunden. Konstrukte  der PersÃ¶nlichkeit, wie Bindungsstil, die Big Five und die soziosexuelle Orientierung sind recht stabile Eigenschaften und kÃ¶nne auch als Ursache fÃ¼r den jeweiligen Beziehungsstatus interpretiert werden.</p>
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