Mich gibt es jetzt auch in digital …

… und zwar auf Spiegel Online. Auf dem ersten Bild bin ich der zweite von links, der anscheinend nix Besseres zu tun hat als geistesabwesend in die Kamera zu glotzen.

Aber anstatt in “digital” wär´s mir lieber, wenn´s mich auch mal in “hübsch” geben würde. :-(

Und bei der Texterschmiede bin ich der Rechtsaußen (nicht fußballerisch oder politisch zu sehen).

Der längste Typ auf diesem Bild ist übrigens auch der kreativste (und die Länge zählt doch):
Carsten (im Militär-grünen T-Shirt), der früher mal “Managing Housekeeping Director” in einer Düsseldorfer Werbeagentur war. Auf Deutsch Hausmeister. Ja, das Schöne an der Werbebranche ist, dass sie jedem schön imposante Titel verpasst.

Und jetzt ist er einer der kreativsten Texter (in “seiner” Straße: der Reeperbahn). Sein Talent zeigte sich schon im Frühstadium an der Texterschmiede, als wir eine Anzeige für den VW Passat entwerfen sollten. Positionierung als Familienkutsche. Sein Vorschlag:

Auf der Anzeige ein schwarzer VW Passat vollbesetzt mit Mafiosis.

Headline: “Für die ganze Familie.”

(Mit so einer Anzeige würde VW jetzt mehr Passats verkaufen.)

Aber auch bei ihm zu Hause in der WG ging´s kreativ weiter. Da habe ich mich mal auf der Toilette über einen Stapel “Frauenmagazine” (weil da viele Frauen drin abgebildet sind) bis zur Schüssel vorkämpfen müssen.

Als ich ihn anschließend fragte, ob das nicht etwas übertrieben sei …

Carsten: “Ach ne, das ist nur unsere kleine Männerbibliothek.”

(Fragt sich nur, wie groß dann die große “Männerliteratur”-Sammlung ist?)

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