Weiheit des Tages
Es geht nicht darum ob man keine Ideen hat, sondern ob man unfähig ist diese Umzusetzen!
Ich bitte um spontane Kommentare….
Autor: stinkstiefel 1/2006
Es geht nicht darum ob man keine Ideen hat, sondern ob man unfähig ist diese Umzusetzen!
Ich bitte um spontane Kommentare….
Autor: stinkstiefel 1/2006
am 27. Januar 2006 um 11:38:27
moin, moin, also ich hab mal den namen gewechselt, weil das mit den graduiertenkollegs wird nix, zu schwierig, naja es gibt halt menschen die so viel fantasie haben und wenig handwerkliches koennen. das ist net schlimm, solange man sich bemueht selbst das handwerk zu lernen oder sich bluemchen von einer handwerksschule zu pfluckt……sei lieber nicht so weise, sonst fange ich an die exzerpte aus den 18 kapiteln des buchs sozialpsychologie der partnerschaft hier zu posten, daraus kann man ganz viele tolle mazen machen…naja vielleicht poste ich sie ja doch…jetzt muss ich erst mal fruehstuecken, weil ich gerade erst aufgestanden bin…….
am 27. Januar 2006 um 11:43:16
einen guten wünsche ich
… Ich würde das nicht als unbedingt als weise bezeichnen… ich schreibe was mich im Alltag zu beschäftigt oder wie in diesem Beispiel, was so an mich herangetragen wird.
am 27. Januar 2006 um 11:44:24
Aber 18. Kapitel aus dem Buch Sozialpsychologie klingen interessant
am 27. Januar 2006 um 21:15:15
Sozialpsychologie der Partnerschaft
1.Partnerschaftsdiagnostik: Rainer Banse
1.1.Diagnostische Zugänge
1.1.1.Was ist eine Beziehung:
Nach Asendorpf und Banse (2000) sind Beziehungen und Partnerschaften dadurch gekennzeichnet, dass Sie stabile und dyadentypische Interaktionsmuster aufweisen, wie Streitverhalten o.a. Die Merkmalsträger von Partnerschaften sind nicht Individuen sondern Dyaden.
Baldwin (1992) sieht drei Elemente der Beziehungsrepräsentation:
- dem Bild vom Partner in der Beziehung
- dem Bild der eigenen Person in der Beziehung
- dem Bild von der Interaktion zwischen beiden Beziehungspartnern
Bowlby (1969) definiert das Beziehungsschema als internes Arbeitsmodell. Von den Erfahrungen des Beziehungsschemas hängt es ab, ob der Partner als verlässlich, einfühlsam, und unterstützend oder als unzuverlässig oder kühl und abweisend empfunden wird. Die Konzepte Verhaltensmuster und Beziehungsschema verweisen sowohl auf den Gegenstand der Partnerschaftsdiagnostik als auch auf die ihr zur Verfügung stehenden diagnostischen Methoden.
1.1.2. Ziele der Partnerschaftsdiagnostik:
In der klinischen Forschung wird häufig älteren , aber bewährten Instrumente der Vorzug gegeben, da für neuere, möglicherweise konzeptuell überlegene Verfahren keine allgemein anerkannten kritischen Werte vorliegen.
Die sozial- oder entwicklungspsychologisch orientierte Paarforschung zielt darauf ab, allgemeine Gesetzmäßigkeiten des Funktionierens oder Scheiterns von Partnerschaften zu erkennen.
1.1.3. Methoden und Konstrukte:
Klinische Interviews, Fragebögen, Partnerbeurteilungen, Tagebuchverfahren, Interviewverfahren, Verhaltensbeobachtung und –beurteilung,
Maße der Partnerschaftsqualität (oder anderer Konstrukte) sind explizit, wenn die Testperson intentional über das zu messende Merkmal Auskunft gibt; sie sind implizit, wenn das zur Diagnose genutzte Verhalten von der untersuchten Person entweder nicht als Ausdruck des zu messenden Konstruktes wahrgenommen wird oder das Verhalten nicht willentlich kontrolliert werden kann.
1.2. Fragebogenverfahren: Sammlung deutschsprachiger Verfahren in Klann et al (2002)
1.2.1. Partnerschaftserfolg:
Partnerschaftsstabilität:
- getrennt versus zusammen
- Weiss und Cerreto 1980 bzw. Scholz 1983: Marital Status Inventory: Gesamtscore Trennungsabsichten
- Grau et al 2001: Erfassung d Bereitschaft zur Fortsetzung der Beziehung oder des Commitment
Partnerschaftszufriedenheit und Partnerschaftsqualität:
- ein älteres, aber immer noch sehr verbreitetes Instrument ist die Dyadic Adjustment Scale (DAS) von Spanier (1976; in Deutsch von Klann et al) mit der neben einem Gesamtindex der BQ die vier Dimensionen dyadische Übereinstimmung, Ausdruck von Gefühlen, Erfüllung in der Partnerschaft und partnerschaftlicher Zusammenhalt erfasst werden können.
- Der PFB Partnerschaftsfragebogen von Hahlweg 1996 weist die drei Subskalen Streitverhalten, Zärtlichkeit und Gemeinsamkeit/Kommunikation auf, die auch zu einem Gesamtwert zusammengefasst werden können. Beide werden in der Forschung verwendet, allerdings haben beide auch Schwächen
- Generische Beziehungszufriedenheit: RAS Relationship Assessment Scale von Hendrick / Hassebrauck 1991 und Sander und Boecker 1993: 7 Items zur Partnerschaftszufriedenheit
- Bei der Auswahl einer Skala zur Erfassung der Beziehungsqualität sollte daher bedacht werden, ob die differenzierte Information die durch Skalen wie die DAS und PFB gewonnen werden könne, bei einer gegebenen Fragestellung wirklich nützlich sind und ob die darin implizierten Annahmen über die Beziehungsqualität vom Anwender geteilt werden. Wird mindestens eine dieser Fragen verneint, sollte einer ökonomischen generischen Parterschaftszufriedenheitsskala wie der RAS der Vorzug gegeben werden.
1.2.2. Spezifische Konstrukte:
- Bei der Erfassung von Bindung muss man daher entschieden werden, ob der Bindungsstil global oder beziehungsspezifisch erfasst werden soll. Die beziehungsspezifische Bindungsskala von Asendorpf (1997) ist als beziehungsspezifisches Instrument konzipiert und lässt sich nicht nur für die Partnerbeziehung, sondern auch für Peers und Eltern verwenden. Aber auch die globale Prototypenbeschreibung Adult Attachment Styles (Hazan und Shaver, 1987; in Deutsch von Sydow (2000)) oder das Four Category Attachment Measure (Bartholomew und Horowitz (1991) in Deutsch von Doll (1995)). Insbesondere der besitzergreifende Bindungsstil erwies sich bei Männern als ein klarer Risikofaktor für den Verlauf der Beziehung.
- Liebe und Liebesstile: Marbuger Einstellungsinventar für Liebesstile (Miel; Bierhoff Grua 1993) : 6 Skalen mit 10 items: romatische Liebe, spielerische Liebe, Leidenschaftliche Liebe, pragmatische Liebe, altruistische Liebe, freundschaftliche Liebe.
- Love Scale und Liking Scale(Rubin; in Deutsch von Amelang 1991). 2 Skalen : mögen (13), lieben (13).
- Love Items (Sternberg; in Deutsch von Amelang 1991): 3 Skalen Intimität (14), Leidenschaft (15), Entscheidung/Bindung (15)
- Vertrauen in die Partnerschaft: Dyadic Trust Scale (Larzelere und Huston, 1980): Gesamtscore: Vertrauen in die Partnerschaft (8).
- Problembereiche und Problemliste (Hahlweg et al. 1982) Konfliktstärke und Änderungswünsche für 17 potentielle Problembereiche.
- Austausch und Fairness: 4 Skalen: zufriedenheit(10), Alternativen (10), Investitionen (10 ) und Â…..
- Kommunikation und Konfliktverhalten, Bienvenue
- Partnerschaftliche Kommunikationsmuster, Kröger
- Dyadische Stressbewältigung, Bodenmann
- Sexualität, Klinger und Loewit, 1996
- Attributionsstile, Kalicki 2002
- Einstellungen zur Parnterschaft, Eidelson und Epstein 1982
- Selbst und Partnerbild, Brähler und Brähler 1993
- Emotionen, Schmitt 1995
-
1.2.3. Umfassende Systeme der Partnerschaftsqualität
- Bierhoff und Grau (Konflikt, Altruismus, Investment, Sicherheit, Liebe)
- Fletcher et al (Zufriedenheit, Commitment, Intimität, Vertrauen, Leidenschaft)
- Hassebrauck und Fehr (Übereinstimmung, Intimität, Unabhängigkeit, Sexualität)
-
1.3. Verhaltensbeobachtungsverfahren
1.3.1. Methodische Probleme der Verhaltensbeobachtung
Vermutlich kann sozial unerwünschtes verhalten im Labor nur in abgeschwächter Form beobachtet werden; stabile, dyadentypische Verhaltensmuster werden aber trotzdem sichtbar.
1.3.2. Kodierung des Interaktionsverhaltens in einem Konfliktgespräch
Es bestehen systhematische Zusammenhänge zwischen dem beobachteten Verhalten von Paaren und der aktuellen Beziehungszufriedenheit. Unglückliche Paare zeigen insgesamt mehr negative und weniger positive Verhaltensweisen und mehr negative Eskalationen als glückliche Paare. KPI und RCISS
1.3.3. Verhaltensbeobachtung als Validierungsmethode
Die VB bietet im Gegensatz zu anderen diagnostischen Methoden die Möglichkeit, gänzlich unerwaretet oder indirekte Zusammenhänge zwischen Partnermerkmalen, Verhalten und der Beziehungsqualtiät aufzudecken.
1.4. Implizite Verfahren
1.4.1. Interviewverfahren
Es können auch formale Aspekte des geäußerten verbalen Inhalts, sprachbegleitdende nonverbale Inhalte sowie die Stimmigkeit von Inhalt und Affekt zur Diagnose genutzt werden.
z.B. gut um unentdeckte Traumen in Beziehung zu Eltern aufzudecken
1.4.2. Reaktionszeitgestützte Verfahren
am 28. Januar 2006 um 00:55:26
huhu, also ich poste jetzt ab und zu mal ein kapitel aus dem buch, das sonst 572 Seiten hat ! und bleibe bei dem Namen VJ und dokus
am 28. Januar 2006 um 11:26:43
Das wird interessant – vorallendingen die Statistiken
der WebSite
am 28. Januar 2006 um 15:09:42
Wieso formulierst du nicht positiv?
Es geht nicht darum ob man Ideen hat, sondern ob man fähig ist diese umzusetzen!
Ja, Ideen sind wie Spermien. Nur aus wenigen wird überhaupt mal etwas.
am 29. Januar 2006 um 23:36:06
Warum sollte ich es denn positiv formulieren? Ich finde gerade im Spiel der Negation eine interessante Interpretation der Gesellschaft und deren hang zur Selbstkasteiung.
am 1. Februar 2006 um 00:49:38
Als Lektor habe ich eine seltsame Erfahrung gemacht. Es gibt Rechtschreibfehler, die sofort auffallen und andere, obwohl sie dieselbe Art von Fehler sind, sich selbst dem geübten Auge entziehen. Magisch … wie in dieser Headline …