Sport + Doping = Realität

TablettenWie viel Doping verträgt der Sport
Ich glaube in Zeiten, in denen ein zu hoher Hämoglobinwert (roter Blutfarbstoff) schon zu einer Disqualifizierung bei Sportveranstaltungen genügt, ist das Ende erreicht. In Zukunft gewinnt nur noch der, der die besten Pharmalabore hinter sich hat - die natürlich “legales” Doping produzieren. Ein Kampf gegen Windmühlen, wer denkt, das hat noch was mit Sport zu tun, ist entweder ein Narr oder möchte sich die Illusion erhalten.
Jedes Jahr ein paar neue Sportarten, in denen man noch nicht bis zur Selbstverstümmelung ackern muß um etwas zu erreichen und alles ist geholfen. Also einfach den Sport als Sport sehen und nicht fanatisch werden…

Warum erhält Ballack so viel Geld? Warum bekommt M. Schumacher diese Summen? Warum? Ganz einfach, weil es die Fans bezahlen und leider nicht nur die, mit jedem Euro an die GEZ, mit jedem Stadionbesuch, mit jeder Sportmarke bezahlt Ihr selbst mit…

DAS SOLLTE ZU DENKEN GEBEN

5 Responses to “Sport + Doping = Realität”

  1. Stefan meint:

    Bei der Sperre wegen einem zu hohem Hämoglobinwert hadelt es sich nicht um eine Disqualifizierung!! Es hat auch rein gar nix mit Doping zu tun!
    Es ist eine Schutzsperre um die Gesundheit der Sportler nicht zu gefärden. (Über die Höhe der Grenzwerte lässt sich natürlich streiten…)

  2. stinkstiefel meint:

    Ich habe auch nur dieses Beispiel genommen, da es mir den aktuellsten Bezug geboten hat. Der Kern meiner Botschaft ist nicht der: Hämoglobinwert, sondern folgender: Wenn mann jetzt schon auf solche extremen Details achtet, dann stelle ich das Ganze in Frage, weil ich finde, dass die vorgetäuschte “Gerechtigkeit” nicht mehr erhalten werden kann. Jeder versucht das maximalste heruszuholen und wenn wir von nicht mehr von Sekunden sondern von Millisekunden Abstand sprechen. dann spielen kleinste Faktoren eine Rolle, eben z.B. der Hämoglobinwert….

  3. Stefan meint:

    Naja, aber das Beispiel ist schlicht weg falsch! Wenn jemand mit einem Hämoglobinwert, der über den Grenzwerten liegt, nach einem Wettkampf erwischt wird, wird er nicht disqualifiziert. Seine Leistung gilt natürlich dennoch. Auch wirkt eine Erhöhung des Hämoblobinwertes nicht leistungssteigernd (jedenfalls hat das noch niemand nachgewiesen). Ein hoher Hämoglobinwert ist allenfalls gesundheitsgefärdend. Das ist der Punkt.

  4. verQUERrumDENKER meint:

    Strefan “The Blogfather” ich ernenne dich hiermit zum “Obersten Richter” auf textro.com. (Ein ehrenhafes Ehrenamt.)

    Du bist die Jurikative, die z.B. dafür sorgt, dass der Stinkstiefel nicht Halb- und Unwahrheiten hier verbreitet, die den schlechten Ruf des Blogs beschädigen.

  5. stinkstiefel meint:

    Aber verstanden hat es trotzdem keiner. Mir geht es nicht um den Hämoglobinwert…. der ist nur ein Beispiel. Ich könnte auch sagen, zuviel Wasser im Blut oder der Salzgehalt ist zu hoch…..

    Einfach mal abstrahieren… die Situation von einem anderen Blickwickel aus betrachten. Es geht um die Bagatelle, die den Unterschied zwischen einem Gewinner und einem Verlierer ausmacht.

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