Der Laden von Bin Laden

In meinem Dorf hat ein Supermarkt aufgemacht. Er heißt:
“Mein Laden”.

(Da hat bestimmt ein 5-köpfiges Kreativteam einer Werbeagentur in Erlangen 2 Wochen gebraucht, um auf so einen einprägsamen wie auch genial-einfachen Namen zu kommen.)

Erinnert ein bisschen an das Namenserfindungsprinzip aus der DDR. Dort hießen die Sendungen im TV immer ungefähr so:

“Du und dein Garten”
“Du und dein Haustier”
“Du und dein Fußabstreifer”

Ich hätte so Lust, in einer Nacht-und-Nebelaktion mit einem Farb-Eimer bewaffnet, das “M” und “e” auf dem Firmenschild durch ein “B” zu ersetzen.

“Bin Laden” als Namen für einen Laden. “Gar nicht so übel”, sagte der Dübel. Dieser Laden braucht sich nämlich sicherlich nicht mehr viel um Werbung zu kümmern. Denn diese bekommt er sogar kostenlos von allerlei Medien, die über ihn gern berichten werden.

2 Responses to “Der Laden von Bin Laden”

  1. j?! meint:

    Zumindest “Bin Getränkeladen”, dann gibts auch keine markenrechtlichen Probleme… ;)

  2. verQUERrumDENKER meint:

    LOQS (Laughing out quite strong).

    Gute Idee, nur dass dieser Laden dann heißen müsste “Bin Lebensmittel-Laden”.

    Hast schon Recht. Man muss da schon auf das Markenrecht achten. Nach Coca-Cola dürfte Al-Qaida das zweitbekannteste Trademark der Welt sein. Außerdem dürfte Al-Qaida nach McDoof die zweitgrößte Franchise-Kette sein.

    Da muss man schon markenrechtlich aufpassen. Vor allem auch weil Gerichtsverhandlungen mit Al-Qaida nicht immer so fair ablaufen.

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