Wer jetzt noch Nokia-Handys kauft, der …

… möge bitte auwandern am besten nach HELLsinki!

9 Responses to “Wer jetzt noch Nokia-Handys kauft, der …”

  1. verQUERrumDENKER meint:

    Und jetzt auch noch leider der Ripple-Effekt:

    http://news.onvista.de/alle.html?ID_NEWS=73755039

  2. ChaosEngel meint:

    Wer hat dieses Scheiß-System eigentlich erfunden?!

  3. verQUERrumDENKER meint:

    Der liebe Gott.

  4. ChaosEngel meint:

    Das will ich hier echt nicht hören.

    Die Kirche hat mit diesem Argument jahrhundertelang die bestehende Ordnung verteidigt und versucht jeglichen gesellschaftlichen Wandel zu verhindern. Weil der status quo ja natürlich perfekt ist - hat ja auch “der liebe Gott” erfunden… und auch wenn wir als dumme beschränkte Menschen seine unendliche Weisheit nicht verstehen - er wird sich wohl was dabei gedacht haben, oder?!

    Hau bloß ab damit, Michael.

  5. verQUERrumDENKER meint:

    Ganz meiner Meinung.

    Religionen gehören zu den schlimmsten Massenphänomenen seit Erfindung der Menschheit. (Man denke nur an die armen Urvölker, die durch das bestialische Missionswesen aus ihrer Tradition gerissen wurden. Oder die Religionskriege.)

  6. Konstantin meint:

    ChaosEngel, verQUERumDENKER:

    Das “Scheiß-System” hat nicht der liebe Gott erfunden, sondern die Menschen. Und dazu, dass ihr meint, die Kirche versuche gesellschaftlichen Wandel zu verhindern und dass Religionen “zu den schlimmsten Massenphänomenen seit Erfindung der Menschheit” gehören sollen, kann ich nur ChaosEngel selbst zitieren:
    “einen weisen Menschen erkennt man unter anderem daran, dass er bei vielen Dingen sagt: ‘Eigentlich weiß ich viel zu wenig darüber, um darüber zu urteilen.’
    Viele andere Leute hingegen arbeiten jedoch lieber gemäß der altbekannten Devise:
    ‘Ich weiß zwar nicht, worum es geht - aber ich bin total dagegen!!’”
    Mit euren Stammtischparolen bezüglich der Religionen (gehört die Religion der armen Urvölker auch zu den “schlimmsten Massenphänomenen seit Erfindung der Menschheit”? [Und ist die Menschheit, bei allem Scheiß, den sie so anstellt, nicht doch auch ein bißchen liebenswert?]) und Kirche urteilt ihr doch selbst, ohne überhaupt irgend etwas über die heilende Kraft von Religion und die gute Lebensweise, die Kirche schaffen KANN (es jedoch nicht immer und überall tut, das sei zugegegeben, aber anhand der schlechten Beispiele Pauschalisierungen abzuleiten zeugt nicht gerade von differenziertem Denken) zu wissen.
    Schöne Pfingsten

  7. ChaosEngel meint:

    Controversy? In My Textro? xD

    Wahnsinn - das liest doch noch einer…! Sogar gleich mehrere Artikel von mir…! Na da gebietet es ja wohl der Anstand, dass ich auch ausführlich darauf antworte…! ;)

    Also erstmal bezüglich des “Scheiß-Systems” (”Wer hats erfuuunden?” xD ) - meine Hypothese ist ja, dass das schon ein Bisschen angelegt ist im genetisch verankerten Verhaltensrepertoir der Spezies Mensch - das war glaube ich auch das, was Michael mit dem “Der liebe Gott.” (zynischer Unterton) sagen wollte…! ^^

    Was du nicht weißt, Konstantin, ist, dass ich von dem Thema leider mehr als genug Ahnung habe. Ich wollte es ja genau wissen. Hab mehrere Bücher gelesen über die Lehren und vor allem die Geschichte der Kirche… das mit dem Blockieren von gesellschaftlichem Wandel ist eine historische Tatsache. Recherchiere das ruhig selber mal nach…! Wie zum Beispiel dem Vatikan der Nationalsozialismus immer noch viel lieber war als der gottlose Bolschewismus… denen weiter oben war das ganz recht, was da passiert ist… die, die als “Märtyrer” gestorben sind, waren hauptsächlich kleine Dorfpfarrer…! Ich könnte dir so viele nette Dinge über die Kirche erzählen… zum Beispiel über ihre Einstellung zur Sexualität im Allgemeinen und zur Homosexualität im Besonderen… ich glaube du hast keine Ahnung, wofür die nach wie vor steht…!

    Aber lassen wir das mal beiseite. Du kommst hier mit der heilenden Kraft der Religion. Also aus meiner Sicht wurde Religion erfunden, um die Welt zu deuten und auch in einem gewissen Ausmaß beeinflussen zu können… damit sich die Menschen einbilden können, Kontrolle über eigentlich unkontrollierbare Ereignisse zu haben (z.B. durch Beten)…! Und Kontrollüberzeugung ist gut für die psychische Gesundheit - egal wie unsinnig sie ist…! ^^ Aber mir stellt sich da die Frage, ob es wirklich all das wert ist, was unvermeidlich mit diesem Glauben einher geht (dass sich Machtstrukturen bilden, die sich schädlich auf die Gesellschaft auswirken)… und ich denke eigentlich nicht. Ja, darüber kann man endlos streiten… selbst wenn jeder wirklich alle Auswirkungen kennen würde und quantifizieren könnte: Wie soll entschieden werden, wie viel “gutes” man braucht, um etwas “schlechtes” auszugleichen (deswegen kann ich auch mit dem Utilitarismus nichts anfangen ^^)…?

    Aber auch wenn ich das nicht alles weiß, kann ich trotzdem noch eine Meinung haben (sofern ich mich zumindest etwas eingehender mit dem Thema beschäftigt habe). Außerdem hab ich nie gesagt, dass ich weise bin. Vielmehr bin ich fest davon überzeugt, dass ich das eben nicht bin. :D

    Wobei das Statement von Michael auch mir etwas zu stark ist… aber ich habe eh ein Bisschen den Verdacht, dass der das aus Berechnung gemacht hat, um eine Reaktion von der Leserseite zu provozieren…! ;) Aber im Wesentlichen stimme ich zu. Egal wie viel “gute Lebensweise” (auf die mag ich jetzt echt nicht eingehen, sonst werden das noch ein paar Seiten ^^) die Religion bringen mag: Meiner Meinung nach ist sie das niemals wert. Ich plädiere eher für eine demokratische Gesellschaft mit einer humanistischen Ethik, die ein naturwissenschaftliches Weltbild vertritt - das ist mir hundertmal lieber als Dogmen, Intoleranz und Angst vor dem Fegefeuer.

  8. Konstantin meint:

    Hallo ChaosEngel,

    wow, lange Antwort. Und sehr schlau! Ist nicht der weiseste Mensch der, der von sich selbst sagt, dass er nichts weiß, so wie es von Sokrates überliefert ist? Also bist du doch weise. :-) Trotzdem kann man eine Meinung haben, meine ich auch. Obwohl oder gerade weil wir es uns in der Postmoderne mit dem anything goes aber nichts ist sicher kuschelig eingerichtet haben. Ich konnte natürlich nicht wissen, dass Du einiges über die Geschichte der Kirche gelesen hast. Ich beschäftige mich auch ein wenig damit. Und klar, da siehts oft düster aus, und man hat die Menschen gerne vertröstet auf das Jenseits, um den gesellschaftlichen status quo aufrecht zu erhalten, und ihnen Angst gemacht vor der Hölle. Das ist alles, wie du sagst, historisches Faktum. Aber es gab seit Anbeginn des Christentums auch immer diese Dorfpfarrer und andere Christen, wie die, die während des Nationalsozialismus dafür starben, dass sie sich für das Evangelium eingesetzt haben. Evangelium, das ist ist die gute Botschaft von der Freiheit, der Nächtsenliebe, und dem Frieden. Wie jede Botschaft kann man sie auch verdrehen. Im Nationalsozialismus gab es zum Beispiel einerseits die “Deutschen Christen”, die sich vom NS-Regime vereinnahmen ließen. Aber es gab auch die “Bekennende Kirche”, die klar gegen das Regime aufbegehrte. So heißt es in Punkt vier der “Theologischen Erklärung der Bekenntnissynode von Barmen” (1934): “Die verschiedenen Ämter in der Kirche begründen keine Herrschaft der einen über die anderen, sondern die Ausübung des der ganzen Gemeinde anvertrauten und befohlenen Dienstes. Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und dürfe sich die Kirche abseits von diesem Dienst besondere, mit Herrschaftsbefugnissen ausgestattete Führer geben und geben lassen.”
    Kirche ist zudem nicht gleich Kirche. Es gibt zum Beispiel die katholische Kirche, die evangelische Kirche, die reformierte Kirche, die orthodoxe Kirche und so weiter. Außerdem ist nicht überall, wo Kirche draufsteht, auch wahre Kirche drin. Die äußerlich sichtbaren Kirchen sind wie jede menschliche Institution anfällig für Fehler. Und was die offizielle Stellungnahme der Kirche zu einem Thema wie z.B. Homosexualität ist, muss nicht die Stellungahme auch eines jeden Mitglieds dieser Kirche sein.
    Zu der Religion: es liegt nahe zu sagen, dass sie erfunden wurde, um die Welt zu deuten und sich das Gefühl von Kontrolle zu geben. Manche sagen auch, sie wurde erfunden, um der Angst vor dem Tod zu begegnen. Das mag sein. Ob man diesen Theorien zustimmt oder nicht hängt davon ab, ob man daran glaubt, dass Gott nur eine Erfindung der Menschen ist oder ob man daran glaubt, dass es Gott wirklich gibt. Beides ist möglich. Gott lässt sich nicht beweisen. Aber Gott lässt sich auch nicht nicht beweisen. Ich selbst gehöre zu den Menschen, die glauben, dass es Gott wirklich gibt. Der Gebete hört, aber sich nicht von Gebeten kommandieren lässt. Der Gerechtigkeit will. Der will, dass wir Menschen uns mit Respekt behandeln und mit Liebe, indem wir einander dienen anstatt einander zu beherrschen versuchen. Der Urgrund allen Seins ist und ewig - wobei “ewig” für uns Menschen, die wir nur in zeitlichen und räumlichen Grenzen denken können, nicht vorstellbar ist. Der uns absolute Freiheit lässt und uns die Verantwortung für unsere Taten nicht abnimmt. Der uns liebt.
    Und eine demokratische Gesellschaft mit humanistischer Ethik (unterscheidet sie sich sehr von der christlichen?) und sogar einem wissenschaftlichem Weltbild (der Physiker kann mir erklären, wo der Ball, den ein kleines Mädchen gegen eine Wand wirft, auftreffen wird und die Flugbahn berechnen; warum das kleine Mädchen den Ball aber wirft, kann er mir nicht erklären, und sogar der Psychologe kann es nicht) steht für mich in keinem Widerspruch zur christlichen Religion.
    Ich wünsche weiterhin schöne Pfingsten!

  9. ChaosEngel meint:

    Naja, “schlaue Antwort”… wer weiß…! Siehe dazu auch mein Posting über den Gottesbeweis. ^^ Und es ist auch übrigens sicher nicht jemand nur deswegen weise, weil er nur verneint, es zu sein - vielleicht hat er auch einfach nur recht…? ;)
    Eine Meinung zu haben ist dann legitim, wenn man sich vorher auch informiert hat (und damit meine ich nicht “in der Bildzeitung davon gelesen hat” ;) ). Ansonsten hat man keine Meinung, sondern, wie du schon gesagt hast, eine “Stammtischparole”…! ^^

    Ja, jetzt kommt wieder die altbekannte Argumentationslinie: Das Evangelion ist gut an sich, die Organisation ist halt nicht so perfekt…! Und da muss ich dir zum Teil zustimmen… sofern du vom neuen Testament sprichst und insbesondere von der Bergpredigt… das meiste, was da drinnen steht, ist meines Erachtens recht weise und eignet sich (unter ein paar Vorbehalten ^^) durchaus als Grundlage für eine Ethik…! Aber was ist das alles wert, wenn es nur auf dem Papier steht und in Wirklichkeit nur von einer verschwindenen Minderheit umgesetzt wird…? Wenn ich da nur mal an das ganz explizite Armutsgebot (wir kennen alle die Geschichte von dem Mann, dem Jesus rät, seinen gesamten Besitz den Armen zu geben, damit er ins Reich Gottes kommt ^^), den Aufruf zur Toleranz sowie den Pazifismus denke… damit war es in dem Moment vorbei, als die Kirche von einer “Untergrundorganisation” zur Staatsreligion wurde…! Dann war vor allem Schluss mit Toleranz - Andersdenkende in den eigenen Reihen wurden gnadenlos verfolgt, gefoltert und ermordet (so zumbeispiel Gruppen, die auf die Einhaltung des besagten Armutsgebotes gepocht hatten)… Kriege wurden genau so geführt wie vorher (daran hat sich bis heute nichts geändert - die Priester segnen Panzer…) - wenn man einen Krieg mit Bibelstellen rechtfertigen will, dann braucht man nur das alte Testament aufzuschlagen (”Der Herr der Heere mustert die Truppen. Sie kommen aus einem fernen Land, vom Ende des Himmels: der Herr und die Waffen seines Zornes, um das ganze Land zu verwüsten…” - das nur mal kurz stellvertretend für vieles aus dem Buch Jesaia)… was ein weiteres Problem der Lehre aufzeigt: Sie ist mitunter ziemlich widersprüchlich - was dazu führt, dass man für alles und das Gegenteil eine Begründung findet…! Die Welt wurde also nicht erlöst… es wurde nichts besser… meiner Meinung nach wurde es eher schlimmer…! In dieser Form richtet die Lehre meines Erachtens mehr Schaden an, als sie Gutes bringt…!
    Zum Thema “Kirche und Nationalsozialismus” mag ich gar nichts mehr sagen, wenn ich ehrlich bin, weil das echt ein trauriges Thema ist…! Ich weiß auch, dass nicht alle mitgezogen sind… aber die weiter oben, die richtig Macht hatten, waren immer auf der Seite der herrschenden Kräfte der Gesellschaft…!

    Ja, mir ist auch klar, dass das Christentum ein sehr homogenes Gebilde ist und dass auch innerhalb einer Glaubensgemeinschaft nicht alle den gleichen Prinzipien folgen…! Das ist aber relativ egal, da ich von Religion als gesellschafts- und geschichtsgestaltender Struktur gesprochen habe…! ^^ Die “wahre Kirche”, von der du sprichst - ich glaube nicht, dass es sowas gibt oder jemals gegeben hat…! Meines Erachtens nach ist das “Evangelion” viel zu utopisch, um es überhaupt auf breiter gesellschaftlicher Ebene umzusetzen… so sind Menschen einfach nicht konzipiert, dass das funktionieren würde…! Wenn, dann können einzelne, “besondere” Menschen dieser Ethik folgen… ich glaube allerdings, dass es da weitaus bessere Ansätze gibt, für die man weder Religion noch Gott braucht… aber dazu gleich mehr…! ^^

    Und ich gebe dir auch Recht in der Hinsicht, dass nicht jeder das glaub, was seine “Kirchenführung” an Grundsätzen besitzt… viele wissen nicht einmal, in was für einem Verein sie da überhaupt sind (hoffentlich wissen die jubelnden Teenager auf dem Weltjugendtag alle, was der alte Mann da oben für eine Einstellung zu Sexualität und Verhütung vertritt ^^)…! ;) Zum Glück für die Kirche (und ich meine jetzt insbesondere die katholische)…! Aber ich muss sagen, dass ich das so ziemlich inkonsequent finde… wenn du in einer Religionsgemeinschaft bist, dann müsste man doch eigentlich auch entweder die ganze Lehre so annehmen, wie sie eben ist - oder austreten und selbst für sich nach seiner eigenen Lehre leben…! Einer meiner Autoren von besagten Büchern hat diese Haltung, sich aus der Lehre auszusuchen, was man eben möchte, als “Konsumchristentum” bezeichnet… und irgendwo hat er da recht…! ^^

    Gerechtigkeit…? Ein Gott, der uns liebt…? ^^ Damit habe ich ein ganz fundamentales, logisches Problem… das Theodizee-Problem… wir haben drei Annahmen:
    1.) Gott ist allmächtig (was heißt, dass alles, was passiert, nur deswegen passiert, weil er es geschehen lässt).
    2.) Gott ist von unendlicher Liebe (er liebt jedes seiner Geschöpfe).
    3.) Die Welt, wie sie ist (Und wehe, du sagst jetzt, mit der Welt wäre doch alles in Ordnung - dann bist du wohl noch nie in einem KZ gestorben, in Afrika verhungert oder zu Tode gefoltert worden…! ^^).
    Und das geht sich in meinem Kopf irgendwie nicht zusammen - und egal mit wem ich darüber geredet habe - niemand konnte mir das auf eine befriedigende Art und Weise auflösen…! Wie geht sich das für dich zusammen…? ^^

    Und absolute Freiheit ist auch etwas, was mir so nicht in den Kopf will… wenn man weiß, dass ich bestimmte Gehirnregionen elektrisch reizen kann mit dem Resultat, dass sich der besagte Mensch auf einmal glücklich fühlt, die linke Hälfte seine Gesichtsfeldes nicht mehr wahrnehmen kann oder keine Rechenaufgaben mehr lösen kann, dann gerät man doch etwas in Zweifel bezüglich des freien Willens…! ^^ Ich halte ziemlich wenig vom Schuldbegriff an sich - wie soll man überhaupt jemanden für irgend etwas verantwortlich machen (ich meine moralisch - praktisch muss man es natürlich, um die gesellschaftliche Ordnung aufrecht zu erhalten)…? Ich finde das keineswegs tröstlich mit der unendlichen Freiheit… dass man mich ins Höllenfeuer wirft, wo ich ewige Qualen leide als Krönung davon, dass mein Leben richtig übel gelaufen ist und ich jemanden umgebracht habe… das sieht mir alles verdächtig nach menschlicher Lynchjustiz aus und nicht nach göttlicher Gnade…! ^^

    Ja, gut, Wissenschaft an sich ist kein Widerspruch zum Christentum, sobald man der Religion die Deutungshoheit über die sichtbare Welt abnimmt (ich erinnere mich da an eine üble Geschichte um den Sachverhalt, ob sich die Erde um die Sonne dreht oder umgekehrt ^^)…! Ob sich eine humanistische Ethik sehr von einer christlichen unterscheidet…? Nun ja, in meiner Ethik ist der Mensch das Maß aller Dinge… und daraus lassen sich alle wichtigen Forderungen der christlichen Ethik ableiten (z.B. Nächstenliebe und Pazifismus)…! Ein Unterschied, der mir letztens aufgefallen ist, betrifft den Umstand, dass eben Gott dann doch wichtiger ist als die Menschen…! Und mir bereitet es ein Bisschen Bauchschmerzen, dass man dann seinen Nächsten nicht unebdingt um seiner selbst Willen liebt, weil er eben ein Mensch ist wie man selbst und man deswegen Mitgefühl für ihn empfindet… sondern mehr oder weniger “fremdbestimmt”, weil so Gottes Regeln sind… wenn man richtig boshaft wäre, dann könnte man auch argumentieren, dass man das nur aus völlig egoistischen Motiven tut - nämlich um selber vor Gott gut dazustehen und sein Heil zu finden…! Und das finde ich nicht gut… ja, sicher das muss man nicht unbedingt so sehen, aber die Gefahr besteht zumindest…!

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